Stadler Marco, Geb. Datum 10.9.1972

Kurz bis Ironmandistanz

 Motto: Mach das Beste draus

Sportliche StellungTennisspieler auf Abwegen, auf Grund einer Schulterverletzung, widme ich seit 2013 mehr Zeit dem Ausdauersport. Triathlon ist ein faszinierender Sport bei dem man den Körper in verschiedenen Disziplinen fordert.

Erfolge: Finisher Ironman Switzerland 2018

Sub 5h 70.3 IM in Arizona mit Quali für die 70.3 WM in Südafrika 2018, 7 x 70.3 Ironman Finischer, diverse weitere Olympische Triathlon mti zahlreichen AK Podium Positionen in den USA.

Berlin Marathon Finisher 2013

Mehrfacher Finisher am Engadin Skimarathon udn Planoiras

Ziele: 70.3 IM Weltmeisterschaft in Südafrika, weitere Ziele müssen danach neu definiert werden.

Ironman 2018 Rennbericht Marco Stadler

Marco Stadler - zum ersten Mal am Start eines Ironmans! Marco hatte sich akribisch ein Jahr lang auf diesen Ironman vorbereitet und war bis kurz vor dem Rennen in Topform. Leider erlitt er zwei Wochen vor dem Start eine Wadenzerrung somit war bereits damals klar, der Marathon wird zur grossen Ungewissheit.

Zum Rennen: Der See war 0.1 Grad Celsius zu warm und somit durfte nicht mit Neoprenanzügen geschwommen werden. Marco der nicht gerade der beste Schwimmer ist, wusste dass bereits die Schwimmstrecke eine echte Herausforderung werden wird. Um 6 Uhr morgens trafen wir uns im Tri-Motion Zelt auf der Landiwiese. Das Wetter perfekt und die Stimmung vor dem Start konnte nicht besser sein. Etwas angespannt, nervös und ungewiss startete Marco um 6.57 Uhr das Rennen. Nach 1h 36min kam er aus dem Wasser und war mit seiner Schwimmleistung sehr zufrieden. Nun ging es ab aufs Bike. Die ersten 20 km gingen recht gut bevor plötzlich und unerwartet Magenprobleme auftauchten. Fahren in der Aeroposition wurde zur Qual und jede kleinste Steigung wurde zur ersehnten Erlösung. Auf der zweiten Velorunde war die Aeroposition nur noch auf Teilen der Strecke aushaltbar. Trotz den starken Schmerzen und mehreren Toiletten besuchen, absolvierte Marco die 180 km in 5h 43min. Nach dem Wechsel in die Laufschuhe musste Marco weiter mit Bauchschmerzen kämpfen und war sich anfangs der Laufstrecke unsicher ob er überhaupt weiterlaufen könne. Die Hilfe kam dann in der Form eines «Imodium Akut» das die Bauchschmerzen erheblich minimierte. Als Marco versuchte das Tempo etwas zu steigern machte sich die Wadenzerrung stärker bemerkbar und ein normales laufen war nun nicht mehr möglich. Aufgeben war aber kein Thema für ihn, zu lange und zu hart hat er für diesen Tag trainiert. In einem sehr gemächlichen Tempo absolvierte er schliesslich auch den Marathon, benötige aber mehr als 5 Stunden für die 42.2 Km. Trotz all den Strapazen waren die letzten zwei Kilometer ein Genuss. Marco war sich nun sicher die «Finish Line» bald zu erreichen. Der Einlauf ins Ziel mit den Worten: «Marco Stadler, YOU ARE AN IRONMAN» erzeugten eine Gänsehaut bei ihm und war die verdiente Belohnung für diese Hercules Aufgabe vom 29. Juli 2018.

Ein besonderer Dank gilt meiner Familie und all meinen Freunden, dich mich den ganzen Tag begleitet und überall an der Strecke angefeuert und motiviert haben! Ohne diese Unterstützung wäre ich wohl nicht ins Ziel gekommen. Marco



Racebericht Marco Stadler Intervall Duathlon 12.5.13

Der 12. Mai stand ganz im Zeichen des Intervall Duathlon von Zofingen, welches zugleich die Schweizermeisterschaften im Duathlon darstellte. Der Ablauf ist einfach: 4 Km Run, 16 Km Bike, 4 Km Run, 16 Km Bike und nochmals 4 Km Run oder einfach 4/16/4/16/4. Ich (Marco Stadler), wagte mich zum ersten Mal an diese Disziplin. Leider war dieses mal kein weiterer Trimotion am Start. Alleine auf mich gestellt, versuchte ich mich in der Wechselzone zu organisieren, aber wie organisiert man sich für einen Intervall Duathlon? Ohne Coach und ohne Erfahrung, packte ich einfach alles in einen Plastiksack, damit es bei Regen trocken bleibt. Um 14 Uhr ging es dann los. Nach der ersten Laufrunde merkte ich, dass mein Zeitchip immer noch in der Garderobe liegt. „Ich bin doch so ein Anfänger“, dachte ich, lief aber unbeirrt weiter. Nach den ersten vier Kilometer, ging es dann aufs Velo. Da ich die Velostrecke zum ersten Mal absolvierte, wunderte ich mich nicht schlecht, als es nach Kilometer drei so steil den Bergauf ging, dass ich im ersten Gang aus dem Sattel musste. Dieser steile Hügel musste anschliessend noch drei Mal absolviert werden (total 380 Höhenmeter)! Beim zweiten Mal in der Wechselzone, wollte sich der Krampf in der linken Wade beim Schuhanziehen einfach nicht richtig lösen und ich benötigte fast einen Kilometer bis sich die Wade endlich wieder erholt hatte. So nun war alles klar, ich kannte nun die Strecken und das Verhalten in der Wechselzone, jetzt konnte ich mich auf das Rennen konzentrieren. Der Rest lief dann problemlos und ich konnte schlussendlich noch zu einem famosen Schlusssprint ansetzen.

 

 

Racebericht Greifenseelauf 2012

Mit grosser Motivation, stand ich zum zweiten Mal am Start für den Greifenseelauf, nachdem ich letztes Jahr verletzungshalber aussetzen musste. Vor zwei Jahren, bei meinem ersten Halbmarathon, lief ich eine Zeit von 1h49'30''. Nachdem ich mich gut auf diesen Lauf vorbereitet hatte, war meine eigene Erwartungshaltung gross, ich wollte eine Zeit von 1h40' laufen.

Die Bedingungen waren ideal und ich erwischte einen guten Start. Im ersten Drittel versuchte ich möglichst wenig Energie zu verbrauchen und liess mich auf kein Gerangel ein. Ich lief unbeirrt mein Tempo, hielt meinen Pfad und liess mich von zahlreichen Läufern überholen. Obschon ich das Gefühl hatte schneller laufen zu können, hielt ich mich bewusst zurück. Bereits Anfangs des zweiten Drittels konnte ich einige Läufer wieder überholen. Meine Beine waren locker und ich fühlte mich super, trotzdem hielt ich mich auch auf dem zweiten Drittel immer noch zurück. Es war mir wichtig meine Kräfte für das letzte Drittel aufzusparen, was mir auch gelang. Bei Km 14 war ich immer noch beim Tempomacher 1h42'. Mit ein paar netten Worten verabschiedete ich mich nun vom Tempomacher und gab Gas in Richtung Ballon 1h39'. Mit guten Beinen überholte ich alldiejenigen, die mich zu Beginn überholt hatten und schloss zielbewusst zum nächsten Tempomacher auf. Bei Km 19 zog ich hochmotiviert auch am diesem Tempomacher vorbei und konnte nochmals das Tempo steigern. Der Schlussspurt ins Ziel war eine wahre Freude. Bin mal gespannt auf das Zielvideo. Mit einer Zeit von 1h37'23'' habe ich mich selber überrascht. Dank einer starken zweiten Rennhälfte, konnte ich ein fast perfektes Rennen abschliessen. Zufrieden mit meiner Leistung freue ich mich bereits auf den nächsten Event.

  

Racebericht PowerMan in Zofingen

In den Sommerferien auf Ibiza, habe ich mich von Thomas überreden lassen, meinen ersten Duathlon zu absolvieren. Der PowerMan in Zofingen zeigte sich als echte Herausforderung, als Einstieg in diese Disziplin. Mit null Kilometer Radtraining in den Beinen, begann ich nach den Sommerferien mit dem Training. Zeit blieb ja nicht gerade viel, da der Starttermin für Zofingen bereits näher rückte.

Am Renntag war ich recht relaxed, nervös wurde ich erst am Start, als mir auffiel, dass ich meinen Pulsgürtel in der Wechselzone vergessen hatte. Wohl oder übel blieb mir nichts anderes übrig, als nach Gefühl zu laufen. Ich versuchte die Laufstrecke verhalten anzugehen, da diese gleich zu Beginn stark bergauf führte. Nach der ersten Laufrunde fühlte ich mich sehr gut und konnte in der Zweiten etwas Tempo zulegen. Bei meiner Premiere in einer Wechselzone, funktionierte soweit alles gut und ich konnte problemlos auf das Rad wechseln. Die 50 Km Radstrecke mit 700 Höhenmetern hatten es so richtig in sich. Die zweite Steigung mit fast 17% konnte ich trotz etwas müden Beinen überstehen und vermochte in der zweiten Rennhälfte richtig Tempo zu machen. Mit einem für mich sehr guten Schnitt von knapp 30 Km/h erreichte ich nach 1h38' erneut die Wechselzone. Da ich meine Kräfte gut eingeteilt hatte, gelang es mir auf der 5 Km Schlussstrecke, zahlreiche Läufer zu überholen. Glücklich und erleichtert, erreichte ich nach 2h51'07'' das Ziel. Mein erster Duathlon war geschafft!

Einen herzlichen Dank gilt Barbara Götz, die mir netterweise ihr Zeitfahrvelo zur Verfügung gestellt hat!