Bircher Marco, Geb. Datum 30.1.1969

Kurz- bis Halbironman Distanz


Sportliche Stellung: Hobby und Spass am Sport

Erfolge: 2010/11 Finisher am 70.3 Ironman in Rapperswil 

Ziele: Spass haben im Verein

 

Racebericht Marco Bircher LGT Alpin Marathon 9.6.13

Spontan nahm ich am LGT Alpin Marathon in Malbun teil. Der Startschuss folgte in Bendern via Vaduz hinauf nach Steg, 25,6km mit 1100hm. Der Marathon startet auch in Bendern via Vaduz nach Steg aber mit einer Zusatzschlaufe nach Malbun, 1800hm. Mir lief es rein konditionell recht gut, absolvierte die ersten flachen 10km in 52Minuten. Dann ging es 12km Steil den Berg hinauf. Auch die Steigung konnte ich ohne Probleme bewältigen, ausser dass ich mir rechts ein Läuferknie einfing und ein bisschen Handicapiert ins Ziel laufen konnte. Es war mal was anderes, aber sehr empfehlenswert da die Berglandschaft atemberaubend war und durch das geringere Tempo (teilweise musste man wandern) die Natur auch geniessen konnte. Apropos; Unser TriMotion Freund, Rene Eisenring gewann den Marathon in seiner AK40 in 3h47min.

 

 

Racebericht Marco 70.3 Ironman 3.6.2012 

Mit einem sehr gemischten Gefühl checkte ich mein Rad am Samstag ein. Krankheiten und eine Knieverletzung machten mir in den letzten Wochen das Leben schwer. Ich musste daher schon Stettfurt und Frauenfeld absagen. Aber mein Ehrgeiz war zu gross als einfach abzusagen! Rapperswil hat ja den grossen Vorteil, dass man nach der ersten Laufrunde aufgeben kann, falls es nötig wäre.

Wenn mir jemand vor dem Rennen vorausgesagt hätte, dass ich meine Vorjahreszeit um 30 Minuten verbessern würde, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt. Jetzt zum Race:  

Schwimmen ist ja bekanntlich meine schwächste Disziplin. Deshalb mach ich es kurz und bündig; nach 44.30 Minuten konnte ich endlich das Wasser verlassen und schwang mich auf meine Lieblingsdisziplin, das Rad. Ich spulte, sehr locker und ohne zu drücken, die 90km ab. Man kann diese Strecke nur lieben! Sehr abwechslungsreich in einer sehr schönen Umgebung. Mein Ziel war es, auf dem Rad so wenig wie möglich Kraft zu verbrauchen, da ich bei meinen zwei letzten Teilnahmen grosse Probleme beim abschliessenden Halbmarathon hatte. Deshalb war ich sehr überrascht, dass ich die Radstrecke in 2h47min absolvierte. Ich fühlte mich während dem Velofahren auch ausgezeichnet und konnte auch das Tempo gut variieren. Als ich in die Wechselzone einbog, feuerte  mich meine Familie lauthals an. Sie waren selber überrascht, dass ich so gut unterwegs war. Beim Wechsel auf die Laufstrecke war ich sehr nervös. Ich hoffte einfach, dass mein Knie halten würde und mein Magen mir keine Probleme machen würde. Ich verpflegte mich nochmals so richtig und nahm noch drei Gels mit auf die Laufrunde. Ich begann sehr vorsichtig und merkte relativ bald, dass ich mich gut fühlte und konnte auch das Tempo steigern. Beim Bahnhof Blumenau wurde ich von TriMotions Supportern lauthals angefeuert. Es war so ein schönes Gefühl, musste fast weinen. Als ich auf die zweite Runde einbog wusste ich, dass ich eine Superzeit erzielen würde und konnte locker in 5h36 min ins Ziel laufen. Mein kleinster Sohn, JOAO, nahm ich für die letzten 20 Meter mit und lief mit ihm unter grossem Jubel aller Anwesenden ins Ziel. Wir umarmten uns und waren soooo glücklich. Diesen Anlass werde ich nie mehr vergessen. Und an alle TriMotions Supporter, vielen Dank! Es macht wirklich Spass mit Euch und ich hoffe, ich kann Euch auch mal so anfeuern wie Ihr mich unterstützt habt.