Jahresabschluss und Vorschau Saison 2012

Die Saison 2011 neigt sich dem Ende entgegen. Die TriMotions waren aber auch im Herbst fleissig und haben noch an diversen Läufen wie dem Greifenseelauf, Hallwilerseelauf und dem Oberuzwiler Dorflauf, dort u.a. mit unseren zwei Jungtalenten Jara (Jg. 2003) und Noel Bircher (Jg. 2000), teilgenommen. Ein Highlight steht für Thomas mit dem New York Marathon diesen Sonntag 6.11.11 noch an. Danach ist am 11.12.11 der Silversterlauf an der Reihe und schliesst die Saison ab.

Beginnen wird die neue Saison aber bereits zwei Wochen vorher mit dem traditionellen Sonntagsblick Langlaufweekend wo die ersten Grundlagen trainiert werden. Am 18.12. steht dann nämlich bereits der erste Langlaufevent in Livigno und nach Weihnachten anfangs Januar der Planoiras in der Lenzerheide an.

Im nächsten Jahr wird dann definitiv unsere neue Homepage unter www.trimotion-varioserv.ch aufgeschaltet. Geplant sind auch Schwimm- und Laufkurse sowie zwei Trainingslager in Lanzarote und der Toscana. Nicht zu vergessen ist im Februar die nächste GV mit dem Saisonrückblick und einem Zusammenschnitt von Hanis erstem Ironman dieses Jahres. Anlässlich dieser werden auch Offiziell die neuen Mitglieder Yvonne, Orlando und Marco begrüsst. Bis dann alles Gute.                                                   tg/2.11.11

 

Uster Triathlon und SM vom 28.8.11

Was für ein Tag mit diesen Bedingungen und dieser TriMotion Schar… Nicht weniger als 10 Athleten waren am Start und über doppelt so viele Anhänger waren mit Kind und Kegel am Strassenrand. So macht ein Wettkampf Spass. Vielen Dank an alle die an diesem Triathlonfest teilgenommen haben! Zudem können wir mit Yvonne, Orlando und unserem Nachwuchstalent Noel drei neue TriMotion Mitglieder willkommen heissen. Wir freuen uns die nächste Saison mit ihnen in Angriff zu nehmen. Nun aber vorerst zum Saisonabschluss und gleichzeitig Schweizermeisterschaften in Uster.

Bei den Profis musste in Abwesenheit von Sven Riederer, Ruedi Wild alles geben um Ronnie Schildknecht knapp in die Schranken zu weisen. Bei den Ladies bekundete Nicola Spirig keine Mühe ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Herzliche Gratulation den beiden.

Bei den TriMotions startete frühmorgens Noel bei den Schülern zum ersten Mal an einem Triathlon. Das Trikot noch ein bisschen flatternd aber die Leistung bereits grosse Klasse, super gemacht, nächstes Jahr wird mit Papi fleissig trainiert :-) Barbara zeigte erneut auf der Sprintdistanz dass sie das Grundprinzip nicht verlernt hat und klassiert sich schon wieder im vorderen Viertel ihrer Konkurrenz. Orlando kehrte nach Jahren der Pause zurück wollte schon nach einer Laufrunde ins Ziel, die Uhr stoppte, Orlando lief richtigerweise aber noch seine zweite Runde… Die Triathlonpläuschler Reto und René trafen sich auf dem Rad und liessen bis ins Ziel Hand in Hand nicht mehr los… Die Marcos präsentieren Stolz ihre neuen Bikes und waren dementsprechend motiviert auf der Radstrecke und liefen mit super Leistungen ins Ziel. Werner zeigte wiederum ein super Rennen, wäre da nicht das Schwimmen und die komischen Karten der Schiedsrichter… Im Schwimmen muss er noch üben, dass weiss er, dass er jetzt aber auch noch Kartenunterricht nehmen muss wusste er nicht. Für das Hinterherfahren eines Motorrades bestrafte der Schiedsrichter mit Gelb. Werner dachte sich nicht viel dabei und lief sein Rennen. Quintessenz, 15 Strafminuten auf seine Schlusszeit. Wernie, in Zukunft, Gelb heisst Strafe nach dem Radfahren absitzen… Hani zeigte nach seiner wohlverdienten Ironmanpause ein engagiertes Rennen. Tags zuvor noch neue Lauftechniken trainieren kommt aber nicht so gut an… Super unterwegs musste er auf der Laufstrecke büssen und könnte nicht mehr seine Pace gehen und verpasste sein Ziel unter 2h 30 min knapp. Thomas setzte an der SM alles auf eine Karte. Sogar die Wechsel wurden mit Gummimontagen an Veloschuhen optimiert. Es gelang ihm ein super Rennen mit endlich schnellen Wechseln. Im abschliessendem Lauf konnte sogar der letztjährige Schweizer Meister überspurtet werden. Die Zeiten waren aber so eng das knapp die Top 10 verpasst wurden.

Gratulation allen TriMotions, zusammen mit der unglaublichen Unterstützung unserer Angehörigen und Freunde sowie dem abschliessendem Beisammensein in der Besenbeiz ein wunderschöner Abschluss der Triathlonsaison! So kann es nächstes Jahr weitergehen und wer weiss ev. können wir den einen oder anderen Kollegen in unser super Team holen.

Dieses Jahr stehen nun noch diverse Läufe auf dem Programm. Vor allem am Greifenseelauf vom 17.9.11 werden wieder einige TriMotions mit von der Partie sein. Jetzt schon schnelle Beine und viel Glück.

Resultate unter: http://services.datasport.com/2011/tri/uster/                  tg/31.8.11  

 

     

          Baldeggerseetriathlon Sprint Series 500m / 20km / 5km

          Vorschau Uster Triathlon vom 28.8.11

          Bei schwül, heissen Temperaturen entschlossen sich Hani und Thomas kurzfristig für diesen Sprintevent. Hani wollte so nach dem Ironman seine Spritzigkeit wiedergewinnen und Thomas nahm den Event nach seiner krankheitsbedingten Pause im Wiederaufbau als hartes Training in die Vorbereitung. Dies alles um am Saisonfinale vom 28. August in Uster, wo gleichzeitig auch die Schweizer Meisterschaften stattfinden, auf dem Formhöhepunkt zu sein. Die anderen TriMotions sind ebenfalls fleissig am Trainieren um in Uster nochmals zünftig Gas geben zu können. Dort werden alle TriMotions ausser dem wieder verletzten Ernst an den Start gehen. Es sind dies auf der olympischen Distanz die beiden Marcos, Hani, René, Reto, Werner und Thomas. In der Sprintdisziplin versucht Barbara wiederum die Konkurrenz aufzumischen und Andrea startet wiederum in einem Staffelteam als Schwimmerin.

          Zurück zum Baldeggerseetriathlon. Die 500 Meter Schwimmen wurden im angenehmen 22° warmen See geschwommen. Am Start ging es los wie wenn nur 50 Meter zu schwimmen gewesen wären. Das Feld zog sich auf dieser kurzen Strecke nicht sonderlich auseinander und so waren die Zeitabstände erwartet klein. Thomas konnte mit der zweitvordersten Gruppe auf das Rad steigen und nach den ersten 5 Kilometer die Lücke mit seiner Gruppe hintendran zur vorderen Gruppe schliessen. Er versuchte dann dieses „Feld“ zu sprengen was aber nicht gelang und er sich dann im letzten Viertel ebenfalls einreihte, Windschattenfahren verboten… Hani fuhr seiner Gruppe ebenfalls voraus und war erstaunt als ihm ein Konkurrent sagte man dürfe Windschattenfahren! Dem war ja eigentlich nicht so aber wenn das alle machen kann man das schon mal glauben… Als sich Thomas schon auf das Laufen einstellte fuhr doch plötzlich ein Motorrad an der Gruppe vorbei und wies alle an genügend Abstand zu halten. Aha also doch kein Windschattenfahren… Dummerweise wies der Schiedsrichter zwei Fahrer vor Thomas einen Athleten zurecht und wollte ihn disqualifizieren. Als die anderen dann vorbei wollten flippte der Schiedsrichter aus und meinte niemand dürfe mehr überholen! Sehr komisch und so entwischten uns die Vorderen um ein paar hundert Meter bis in die Wechselzone. Der Wechsel lief gut für die TriMotions und so spurteten sie um die Wette den es waren ja „nur“ 5 km… Dies ist aber gar nicht so einfach nach doch sehr zügigem Radfahren. Hani kämpfte auf der ersten Runde mit dem hohen Tempo, erholte, oder gewöhnte sich bereits auf der zweiten daran. Beide gaben ihr momentan bestes und überholten einige Mitstreiter. Nach hartem Kampf und Unterstützung durch die mitgereiste Anita überquerte Thomas ein paar Minuten vor Hani die Ziellinie. Beide waren zufrieden mit ihren Leistungen und der Erfahrung eines Trisprints. Das positive daran, man ist schneller fertig… Nach abkühlendem Bad im See gabs das obligate Zielfoto auf dem bereitstehenden Podest. Als hätten wir es geahnt, im Nachhinein, da noch keine Rangliste vorhanden war, erfuhren wir unsere Rangierungen. Erster Podestplatz von Thomas als 3. und guter 26. Rang von Hani. Herzliche Glückwünsche den beiden, Uster kann kommen  

           

          Hani ist der nächste „Ironman“ der TriMotions

          Bei mehrheitlich optimalen Bedingungen stiegen am Sonntag 7.00 Uhr morgens wieder über 2000 Athleten in den Zürich See um ihr Tagesabenteuer zu starten. Mittendrin zum ersten Mal Hans Ruedi Trachsler. Nach drei Teilnahmen in Rapperswil am Halbironman war es soweit. Mit der Doppelbelastung als frischgebackener doppelter Vater stand in diesem Jahr nicht nur das Training im Vordergrund. Mit der Unterstützung der Familie konnte er sich aber so gut es ging auf sein Highlight vorbereiten.

          Das Schwimmen verlief super und er wechselte nach Plan und dem Garderobenwechsel auf das Rad. Auch hier konnte er eine super konstante Performance abrufen. Die letzten 30km wurden dann aber doch härter und härter und so war er froh „endlich“ auf die Laufschuhe wechseln zu können. Wie zuvor auf dem Rad lief er unheimlich konstant seine KM ab und genoss die zwischenzeitliche Dusche vom Himmel bevor es auf der letzten Runde nochmals richtig hart wurde. Bei nun strahlendem Sonnenschein genoss Hani mit seiner sensationellen Leistung unter dem Jubel aller Supporter den Zieleinlauf. YOU ARE AN   IRONMAN   NOW!!!! Herzlichen Glückwunsch von allen TriMotions, gewaltige Leistung und denk daran: DER SCHMERZ VERGEHT, DER STOLZ BLEIBT!

          Wir sind dann gespannt auf seinen Erlebnisbericht, lassen wir ihm noch ein bisschen Zeit bis er wieder schreiben kann…

          Bei den Profis setze sich Ronnie Schildknecht zum fünften und Karin Thürig in ihrer letzten Saison zum dritten Mal durch. Gratulation!  

          Racebericht Hani:  

          Meine Ironmangeschichte beginnt am 13. Juli 2008 am Heartbreak Hill als Fän der Trimotion’s Barbara, Ernst und Thomas. Genau an dieser wohl eindrücklichsten Stelle der Strecke wurde ich mit dem Ironmanvirus infiziert. Diese unglaubliche Atmosphäre wollte ich auch einmal als Athlet erleben. Im selben Jahr wurde dann ein Onlinebike bestellt, mit dem Training begonnen und der erste Shortdistance Triathlon wurde absolviert. Die erste Schwimmeinheit mit Thomas im Hallenbad Oerlikon habe ich noch sehr präsent als wäre es gestern gewesen. Sie brachte dann auch schon die erste Ernüchterung, nach nur 25m musste ich mich bereits am Beckenrad erholen. Dank der grossen Unterstützung von Thomas und den Trimotion’s über die letzten drei Jahre wurde meine Performance an den Wettkämpfen und im Training stetig besser. Somit konnte das Hauptziel Ironman 2011 letztes Jahr mit einem mehr oder weniger strukturierten Trainingsprogramm in Angriff genommen werden. Mir war bewusst, dass das Training neben der Familie und dem Job die grössere Herausforderung sein wird als der Wettkampf selber. So war es auch, oft bin ich um fünf Uhr in der Früh aufgestanden um die Trainingseinheiten zu absolvieren umso noch genügend Zeit mit der Familie verbringen zu können. Die längeren Veloeinheiten alleine zu absolvieren brauchte auch oft genug viel Durchhaltewillen, somit war ich froh als die Zeit des Wettkampfes näher kam obschon mich immer ein wenig ein schlechtes Gewissen plagte da meine längste Veloeinheit 125 Kilometer und die längste Laufeinheit 25 Kilometer betrug. Nun war es da das Ironmanweekend und ich verspürte komischerweise eine gewisse Entspanntheit anstelle einer grossen Nervosität, wohl auch darum weil die grosse Belastung durch das Training nun ein Ende haben wird. Am Freitag bei der Rennbesprechung und beim Startnummern abholen wurde die erste Rennatmosphäre aufgenommen und ich freute mich nun so richtig auf den Wettkampftag. Am Samstag wurden aber noch die Trimotion’s Barbara, Marco, Werner und Thomas beim Zürichtriathlon lautstark angefeuert. Im Anschluss an ihr Rennen genossen die Teammitglieder bei der Familie Götz ein leckeres Mittagessen. Ernst und Thomas begleiteten mich am Samstagabend mit Videokamera zum Bike Check-In  J Danke Jungs ihr seid die Grössten!  Die Nacht vor dem Wettkampf verbrachte ich in Wetzikon um eine kürzere Anreise zu haben und von grosser Nervosität immer noch keine Spur sondern immer noch diese angenehme Entspanntheit welche mich gut schlafen lies. So brauchte ich dann auch den Wecker um 04.00 Uhr und machte mich nach einem kurzen Frühstück auf den Weg zu Thomas welcher mich netterweise auch wieder mit der Videokamera zum Start begleitete. Nach den Vorbereitungen in der Wechselzone ging es nun endlich zum Schwimmstart, die Atmosphäre dort war sehr eindrücklich, tausende von Athleten und Zuschauer, die Nationalhymne die abgespielt wurde und die Sonne die einem ins Gesicht schien. Ich verabschiedete mich von Thomas und stellte mich irgendwo zwischen die vielen Gleichgesinnten, noch eine Minute bis zum Start schallte es durch die Lautsprecher und dann der Knall und los ging es in mein erstes Ironmanabenteuer. Die ersten 500 Meter der Schwimmstrecke waren hart umkämpft bis jeder sein Platz und seinen Rhythmus gefunden hatte. Ganz ohne Problem bin ich dann auch nicht durch die Startphase gekommen, nach einem ersten Fusstritt ins Gesicht musste ich meine Schwimmbrille wieder vom Wasser befreien und nach einem Schlag mit der Hand ein zweites Mal. Danach war das Schwimmen sehr angenehm und rhythmisch und ich musste nur bei den Bojen und beim Wechsel auf die zweite Schwimmrunde achten, dass ich nicht unter die Räder respektive Schwimmer komme. Nach einer für mich guten Schwimmzeit von 1h12min34Sek. folgte der Wechsel auf das Bike, welcher eine gefühlte Ewigkeit dauerte, raus aus der Badehose und rein ins Velodress und ab ging es auf die 183.2 Kilometer. Richtung Feldbach zeigte der Tacho konstant zwischen 37 und 41km/h an was im ersten Moment sehr motivierend war da ich ohne grössere Kraftaufwendung dieses Tempo halten konnte. In der Region vom Zürcher Oberland bekam ich aber den Gegenwind zu spüren und nun wusste ich warum es sich dem See entlang so locker pedalen lies :-) Ein wenig Sorgen bereiteten mir die zahlreichen Radfahrer am Streckenrad welche mit platten Reifen zu kämpfen hatten, zum Glück blieb ich von einem Defekt verschont! Bei Kilometer 70 verspürte ich ein mentales Tief, dachte an die noch bevorstehenden 113.2 km und an die nochmals zu absolvierende Rüttelstrecke entlang vom Zürichsee. In diesem Moment versuchte an die schönen Dinge des Rennens zu denken, an die Familie und Freunde an der Strecke an die zwei Aufstiege zum Heartbreak Hill und an den Zieleinlauf was zum Glück mein kurzes Tief wieder verschwinden liess. Der erste Aufstieg zum Heartbreak Hill war dann auch so wie ich mir das immer im Training vorgestellt habe, Hühnerhaut pur „der Aufstieg hätte ruhig ein wenig länger sein können J“ Der zweite Aufstieg zum Heartbreak Hill nach knapp 180km war dann nicht mehr ganz so emotional, jedoch war es schön dort Barbara und Thomas zu sehen und ein gutes Gefühl die Radstrecke auch bald gemeistert zu haben. Ein Spruch zu den Beiden musste dann aber doch noch sein „wie kann man sich einen Ironman nur zwei- oder mehrmals antun??? Antwort von Thomas: Am Montag siehst du das schon wieder ganz anders!!!“ Tja heute ist Mittwoch und ich bin noch immer nicht für den nächsten Ironman angemeldet :-) sag niemals nie aber vielleicht das nächste Mal dann vor 50ig. Zurück zu meinem Rennen, die Wechselzone erreichte ich mit einer Radzeit knapp unter sechs Stunden wovon die erste Runde mit 2h51min18Sek. einen Tick schneller war als meinem Zeitplan vorgab, leider konnte ich dieses Tempo auf der zweiten Runde „3h06min47Sek.“ nicht halten da ich noch etwas Energie für den Marathon behalten wollte und der Wind eher zunahm. Beim Wechsel auf die Laufstrecke benötigte ich dann noch Hilfe von einem Staff um in mein Trikot zu kommen sonst wäre ich wohl die 42km Bauch- und Rückenfrei gelaufen! Auf der Radstrecke habe ich mir ein paarmal vorgestellt wie sich das Laufen wohl anfühlen würde und ob ich noch einen Fuss vor den Anderen bekommen würde? Mit Freuden merkte ich schon auf den ersten Metern der Laufstrecke dass sich meine Beine um einiges besser anfühlten wie noch zuvor auf dem Bike. Somit konnte ich auf dem ersten Halbmarathon mein vorgenommenes Tempo beinahe auf die Sekunde laufen 1h47min33Sek.. Leider kamen dann auf der dritten von vier Runden doch noch die müden Beine und mein Tempo brach ziemlich ein. Jetzt hiess es auf die Zähne beissen und so gut es ging den Marathon fertig zu laufen. Mit 2h12min30Sek auf dem zweiten Teil der Laufstrecke war ich deutlich langsamer aber Stolz die gesamte Laufstrecke ohne Pause durchgelaufen zu haben. Zum Abschluss noch der Zieleinlauf voller Emotionen vorbei an Familie und Freunde. Ein unvergesslicher Tag und eine lange Vorbereitungszeit gingen zu Ende, die Erinnerung daran wird aber noch lange, sehr lange halten. Sollte die Erinnerung daran trotzdem einmal abnehmen werde ich es vielleicht wieder in Erwägung ziehen mich für einen solchen Event anzumelden. Natürlich nur nach Rücksprache mit meiner Familie ;-). Vielen herzlichen Dank an alle die einen kleineren oder grösseren Teil dazu beigetragen haben, dass ich einen solch eindrücklichen Tag und Event erleben durfte!  

          Euer IronHani

           

          5150 Triathlon Series Zürich vom 9.7.2011

          Der Züri Triathlon gehört neu zur internationalen 5150 Serie (1.5km Swim + 40km Rad + 10km Run gleich 51,50). Dabei kann man sich als Top Ten Athlet für das Finale im November in Clearwater qualifizieren und bei den Pros gibt es ordentlich Preisgeld, was zu einem attraktiveren Starterfeld führt. Bei den „Normalsterblichen“ hat es im ersten Jahr die unangenehme Nebenerscheinung, dass das Startgeld im diesem Jahr 40% teurer ist, dies soll sich dann wieder ändern. Im Profifeld ist der Start von Chris MacCormack zu erwähnen der auf der Kurzdistanz seinen Wunsch mit der Quali für die olympischen Spiele in London 2012 im zarten Alter von 38 Jahren erfüllen möchte… Er wurde guter dritter vor unseren Helden Ruedi Wild vierter und Sven Riederer achter. Nicola Spirig gab ihr Comeback nach ihrer Verletzung und siegte in überzeugender Manier ohne im Laufen an ihre Grenzen gegangen zu sein.

          Bei den TriMotions gab Barbara ihr Comeback nach der Babypause auf der Sprintdistanz. Sie zeigte ein super Rennen, was sie selber natürlich nicht so sieht J und klassierte sich bereits wieder im vorderen Viertel!! Auf der olympischen Distanz zeigten Marco Bircher, Werner und Thomas was in ihnen steckt. Werner und Marco kamen zeitgleich aus dem Wasser und fuhren fast Rad an Rad Velo, erst auf der Laufstrecke konnte sich Werner absetzen und vor Marco ins Ziel laufen. Thomas verpasste wieder einmal die schnellen Schwimmer und musste auf dem Rad selber Tempo machen. Im anschliessenden Lauf hatte er dann zu kämpfen, konnte aber wieder in die Top Ten laufen. Herzliche Gratulation und gute Erholung.

          Nächste Station ist dann der Uster Triathlon vom 28.8.11, wo gleichzeitig die Schweizer Meisterschaften durchgeführt werden und fast alle TriMotions am Start sein werden!

           

          Zytturm Triathlon Zug vom 19.6.2011  

          Der schnellste Triathlon über die olympische Distanz in der Schweiz hielt was er versprach. Das stürmische Wetter verwandelte den Zugersee in ein Wellenmeer. Dennoch konnten die Kategorien gestartet werden und die beiden Marcos, Hani und Thomas und etwas später zum ersten Mal nach der Babypause auch wieder Barbara (in einer Frauenstaffel als Schwimmerin) stürzten sich mutig in die Wellen. Die Wellen oder die verkürzte Strecke, was auch immer, sorgten für noch nie dagewesene Schwimmzeiten!! Im Schnitt waren alle ca. 6 min schneller als normal! Die wunderschöne aber eben, weil geradeaus um den See, auch Wind und windschattenanfällige Strecke liessen trotz teils heftiger Böen wiederum superschnelle Radzeiten zu. Nicht wenige umrundeten den See, 40km, in deutlich unter einer Stunde. Auch die Laufstrecke führt super schön am See entlang, dann über Felder durch einen Wald und wieder zurück zum Zytturmareal dem Ziel. Die TriMotions konnten angeführt vom immer stärker laufenden Thomas allesamt ein super Rennen zeigen und waren froh im Ziel zu sein, denn ein heftiger Sturm war im Anmarsch… Bei Brüggers zu Hause und aufhellendem Himmel konnte dann wieder ein super Spagettiplausch genossen werden, besten Dank.

          Nächste Station ist nun der Züritriathlon am 9. Juli, bei welchem Barbara auf der Sprint, Andrea in einer Staffel und Marco Bircher, Werner und Thomas auf der olympischen Distanz starten werden. Am Sonntag 10. Juli steigt dann die grösste Triathlonparty der Schweiz mit dem Ironman Switzerland wo Hani Trachsler die TriMotions Farben bei seiner ersten Langdistanz vertreten wird. Jetzt schon allen, aber vor allem Hani, gutes Gelingen!!  

          Racebericht Hani:

          Ehrlich gesagt war die Motivation für einen Wettkampf schon grösser und die Beine vom Training weniger müde. Trotz diesen nicht gerade vielversprechenden Voraussetzungen bin ich mit dem Wettkampf wie er verlaufen ist sehr zufrieden. Mein Vorhaben mich beim Schwimmen an die Füsse von Thomas zu hängen hat für ca. 10m funktioniert ;-) naja das Erstaunen war dann aber ziemlich gross als die Uhr beim Schwimmausstieg 21.29min anzeigte, ob mich da eine Monsterwelle ins Ziel geschwemmt hat? Was so ein Blick auf die Uhr für Motivationsschübe auslösen kann, beschwingt und noch ein wenig irritiert von der Schwimmzeit machte ich mich auf dem Weg zu meinem Wechselplatz. Um meine Füsse zu schonen stülpte ich mir ausnahmsweise einmal Socken über um beim Laufen keine Blatern zu bekommen. Aber zuerst folgte ja noch die Radstrecke, wie erwartet hatten wir von Zug in Richtung Goldau mit Gegenwind zu kämpfen, ich dachte mir dann musste es ja auf der Gegenüberliegenden Seite vom See sicher Rückenwind haben! Weit gefehlt auch dort war kein Rückenwind zu spüren. Wir hatte gefühlte 35km Gegenwind und 5km Rückenwind. Zurück in der Wechselzone noch kurz ein Blick auf den Radcomputer welcher eine Radzeit von ca. 1.02h anzeigte was sich weiter positiv auf meine Motivation auswirkte, doch leider stellte sich später raus das der Computer zwischenzeitliche Aussetzer hatte und der Radturn doch noch um 4-5min länger dauerte.

          Auf der Laufstrecke welche sehr schön entlang vom Zugersee und der Lorze führt konnte ich das verhaltene Anfangstempo stetig ein wenig steigern und ohne Probleme ins Ziel einlaufen.

          Herzliche Gratulation an Thomas für den super siebten Platz in der AK und den beiden Marco's für die super Leistung und natürlich auch an Barbara für ihren gelungenen Einstieg in die Triathlonsaison

          Racebericht Barbara:

          Zurück aus der Babypause

          Eigentlich hatte ich mein comeback auf die Wettkampfstrecke für Zürich geplant. Dann wurde ich jedoch kurzfristig für das Schwimmen einer Frauenstaffel angefragt und sagte mir warum nicht. Kann ich gleich meinen Formstand messen :-)

          Somit sprang ich voller Freude über den ersten Ernstkampf nach 1-jähriger Pause ins kühle Nass. Nur die Wellen machten mir etwas Sorgen. Der Zugersee sah aus wie das Mittelmeer! Solche Wellen hatte ich dann doch noch nie erlebt an einem Wettkampf. Der Start war wie üblich ein Gerangel ohne Pardon und anschliessend kämpfte ich mit den Wellen sowie damit nicht zu viel Wasser zu schlucken..

          Als ich beim Schwimmausstieg auf die Uhr schaute; war mein erster Gedanke "oje die ist wohl irgendwo stehen geblieben.." Denn rund 22 Minuten sind dann doch etwas sehr schnell.. :-) Anschliessend erfuhr ich jedoch dass alle Athleten rund 5-6 Minuten schnellere Schwimmzeiten hatten.. Nun es wird ein Geheimnis bleiben ob die Strecke wegen des hohen Wellengangs verkürzt wurde oder ob die Wellen unseren Weg in die Wechselzone beschleunigten..

          Ich von meiner Seite hatte meinen Teil zur Staffel beigetragen und konnte mich nun zurücklehnen.

          Ganz herzliche Gratulation meinen Staffelkollegin zum finish Ihres ersten Triathlon! Ihr könnt stolz auf euch sein!

          Ich bin sehr zufrieden mit dem Einstieg da ich auch sagen muss; das Training hat als Mami nur noch kleine Priorität.. die Einheiten sind an wenigen Fingern zu zählen.. Egal, es hat Spass gemacht und ich freue mich auf den 09. Juli!

          Racebericht Thomas:

          Nach Rappi und 10 Tagen fast nichts tun ausser Donnerstag/Freitag ein paar Reize auf dem Rad und Laufen setzen, war ich gespannt was ich vor allem auf dem Lauf zeigen konnte.

          Das Schwimmen verlief gefühlsmässig sehr schnell, den Wellen sei Dank. Rauf aufs Rad und los. Zug als Windschattenrennen bekannt wurde zusätzlich vom Wind selber geprägt. Wir mussten doch kräftig in die Pedale treten um die Pace über 40km/h halten zu können. Unser Grüppchen war eigentlich recht brav und hielt relativ gut Abstand, ich musste aber immer wieder Führungsarbeit verrichten damit der Zug rollte. Gegen Ende spürte ich doch schon ein bisschen meine Beine und versuchte mich so gut es ging zu lockern denn nun wollte ich, bei diesem für das Laufen perfekte Wetter, alles auf mir rausholen. Der Wechsel gelang gut und ich konnte sofort meinen 3.30-40 Schnitt/km laufen. Schon bald hatte ich ein paar Jungs meiner Radgruppe ein-und überholt. Ich konnte konstant mein Tempo halten und versuchte gar nicht noch schneller zu laufen, dann Ziel war es, dies bis zum Schluss durch zu ziehen. Ich schloss nun langsam nochmals zu andern Läufer auf und von hinten kamen zwei langsam näher. Wir forderten uns nun die letzten 3 km alles ab und steigerten im letzten Kilometer die Pace nochmals ein bisschen. Die letzten Meter endeten im Spurt und als ich ins Ziel lief wusste ich warum. Die Zeit zeigte etwas mit 1h 55 min, wow, unter zwei Stunden, 10 min schneller wie letztes Jahr! Zu viert kamen wir auf den Plätzen 5-8 in der AK innerhalb von 8 Sekunden ins Ziel. Meine Laufzeit in absoluter PB in 36.35, „geiles Gefühl“ die ganzen 10 km im gleichen Tempo gelaufen. Zürich kann nun kommen, auf dem Rad noch einen Zacken zulegen und dann könnte wenn sonst alles stimmt noch mehr drin liegen…

          Allen anderen Gratulation zu ihren Bestzeiten und Welcome Back Barbarella, hoffen wir deine Fuss Verletzung verschwindet bis Zürich!

           

          70.3 Ironman 2011

          Rapperswil kochte am letzten Sonntag. Der Tag bot alles was das Sportler Herz erfreuen konnte! Sonne, Hitze, Gewitter und schwüle Temperaturen, für jeden etwas… Die Profis kämpften auf höchsten Niveau, wobei Andi Böcherer (De) den begehrten Heimtitel von Ronnie Schildknecht erneut vor dessen Nase weg schnappte. Caroline Steffen konnte ihre Form und erste Titelverteidigung bejubeln. Wie im letzten Jahr, war Karin Thürigs Rückstand aus dem Schwimmen gegen die starke Steffen nicht wett zu machen. Die beiden Zweiten sind somit aber bereit und die Favoriten für ihr Saisonhighlight dem Ironman Switzerland vom 10. Juli in Zürich.

          Auf bestem Weg zu diesem Event scheint auch Hani Trachsler zu sein. Er unterboot seine PB um fast eine halbe Stunde und testete schon mal sein Racetempo für den Ironman. Zum Schluss hatte er genügend Reserven um die letzten Kilometer nochmals mächtig Dampf zu machen und mit einem super Gefühl ins Ziel laufen zu können. Marco Brügger (Trachsel) erlebte ein durchwegs positives Rennen und erzielte ebenfalls PB. Der frischgebackene Ehemann und baldige Vater scheint richtig beflügelt zu sein. Marco Bircher musste als letzter der vier TriMotions starten und bekam auf der Velostrecke den Gegenwind am meisten zu spüren. Obwohl ihn dies ein bisschen geknickt hatte, zog er sein Ding aber auch in PB durch und konnte Stolz ins Ziel laufen. Thomas Götz, wegen Vaterfreuden mit deutlich weniger Radtraining, konnte fast seine Bestzeit vom letzten Jahr halten. Ebenfalls mit von der Partie war in den Staffeln Andrea Müller. Nach ihrer Babypause schwamm sie wie ein Fisch durch den Obersee…  

          Wir gratulieren allen TriMotions zu ihren Leistungen und freuen uns jetzt schon auf ihre Erlebnisberichte. Unseren treuen Anhängern sagen wir vielen, vielen Dank für die Unterstützung, der 12. Mann ist auch im Triathlon nicht zu unterschätzen!

          Hier das Resultateblatt: http://www.70.3ironman.ch/de/02_wettkampfinfo/04_ranglisten_slots.htm/pdf/Switzerland703_ResultsBook.pdf

          Nächster Event ist der Zug Triathlon vom 19. Juni 2011 wo wieder die gleichen vier TriMotions ans Werk gehen werden. Zudem gibt auch Barbara nach ihrer Babypause ihr Comeback in einer Damenstaffel, auch sie wird den Wettkampf mit dem Schwimmen eröffnen.                   tg/7.6.11

          Racebericht Hani:

          Aller guten Dinge sind drei! Nach zwei misslungenen Wettkämpfen in Rapperswil war ich dementsprechend verunsichert ob es beim dritten Start nun endlich mit einem guten Wettkampf klappt. Dementsprechend ernst nahm ich das Training und die Rennvorbereitung und legte mir eine minutiöse Taktik für das Rennen bereit. Nun hiess es rein in den Neo „dank tatkräftiger Mithilfe von Thomas sitzt der Neo perfekt“ und ab ins Wasser, der Startschuss fällt und los geht’s. Das Schwimmen verlief bis auf drei kurze Stopps um die Schwimmbrille vom Wasser zu befreien eigentlich problemlos. Vom Gefühl her war ich jedoch nicht auf der direktesten Linie unterwegs, auch das Wasserschattenschwimmen fand nie wirklich statt. Somit war die Freude gross als ich nach für mich nur 35min aus dem Wasser stieg. Ich weiss die Wechsel könnten noch etwas schneller von statten gehen, aber zu meiner Entschuldigung, ich musste meinem Nebenan noch ins Radshirt helfen sonst wäre er wohl dich nächsten 90km Rücken- und Bauchfrei gefahren. Auf der anspruchsvollen Radstrecke machten sich die vielen Trainingskilometer positiv bemerkbar, ohne sehr grossen Substanzverlust näherte ich mich der Wechselzone und somit zum Beginn meiner Probleme der letzten beiden Wettkämpfe in Rapperswil. Nun war es soweit ich stieg vom Rad und war gespannt ob sich meine Magengegend wieder so verkrampfen würde oder nicht. Ich denke dank dem Training der letzten Monate, der Rennvorbereitung sowie der eingehaltenen Taktik konnte ich ohne Schwierigkeiten und Anzeichen von Krämpfen auf die Laufstrecke wechseln. Die eingesparten Reserven auf dem Rad und die vielen Freunde an der Strecke verhalfen dann noch zu einem schönen, regelmässigen Halbmarathon.

          Dank des gelungenen Wettkampfs freue ich mich nun auf meinen ersten Ironman am 10.07.2011 in Zürich!

          Ein Dank an die Familie und Freunde an der Strecke für die tolle und lautstarke Unterstützung!  

          Racebericht Thomas:

          Der fünfte Halbironman in Rapperswil war ganz ein Spezieller für mich. Erstmals durfte ich die Doppelbelastung mit zwei Frauen zu Hause miterleben. Das Training hat nun nicht mehr die höchste Priorität. Obwohl ich in etwa immer noch gleich viele Trainingseinheiten habe, sind diese vor allem viel kürzer. Im Radfahren heisst das genau halb so viele Kilometer wie im letzten Jahr. Dies hatte aber den erfreulichen Nebengeschmack, dass mein Körper durch die Minderbelastung das Lauftraining viel besser verarbeiten konnte. Ich laufe so schnell wie nie zuvor, dies ist auf der Kurzdistanz ein riesen Vorteil. Nun aber zu Rappi, die Vorbereitung lief eigentlich gut, ausser dass ich am Tag zuvor meine Tennis Interclub Mannschaft in den Aufstiegsspielen „kurz“ verstärken wollte. Daraus wurde ein Einzel und Doppel mit über vier Stunden Spielzeit! Na ja wird schon gehen und es ging eigentlich auch. Das Schwimmen verlief problemlos, hinaus auf den See fand ich auch schön den Wasserschatten anderer Athleten und so konnte ich in PB aus dem Wasser steigen. Auf dem Rad nahm ich auf der ersten Runde bewusst etwas zurück um in der Zweiten noch genügend Körner zu haben. Meine Vorgabe von 2h 30‘ unterbot ich um 1 Sekunde… Der Wechsel verlief mit dem sich nun entleerenden Himmel problemlos, ausser dass ich mich entschied ohne Socken zu laufen da diese ja sowieso bei den sinnflutartigen Regengüssen sofort nass würden. Ich fühlte mich super und musste meine Beine zurückhalten den ich ahnte was mich noch erwarten würde. Da ich tags zuvor schon beim Tennis Riegel und Gels zu mir nahm, konnte ich die Dinger jetzt nicht mehr sehen. Ich stellte auf Cola um. Die ersten 8 km liefen wunderbar, 33‘ stand auf meiner Uhr, absolut im Zeitplan um mein Ziel den Halbmaraton am 70.3 Ironman unter 1h 30‘ zu laufen zu erreichen. Aber eben, der Tank wurde leerer und leerer. Ich hatte nun alle 10 Minuten Kriesen wo ich eigentlich stehen bleiben wollte. Das Cola pushte mich kurzfristig immer wieder Hoch, den Saft für eine schnelle Pace war aber längst weg. Die Treppen zur Kirche hoch wurden zum Mount Everest. Die Füsse waren nun total im Elend, es hiess nur noch kämpfen kämpfen. Mit meiner nun doch schon mehrjährigen Erfahrung wusste ich aber ich würde das Ding irgendwie schaukeln und je schneller ich im Ziel war umso schneller konnte ich meine „Lara“ knuddeln. In einer schlussendlich super Zeit kam ich ins Ziel, nur wenig langsamer als im letzten Ironman Jahr. Ich freue mich über meine Leistung und danke all unseren Anhängern, dass sie uns mit all den Kindern angefeuert hatten, ihr seid die Grössten!  

           

          Sempacherseelauf vom 22.5.2011  

          Bei wiederum wunderbaren äusseren Bedingungen fand der 2. Sempacherseelauf statt. Mit einer leicht angepassten Streckenführung im Bereich von Km10 wurde durch Christoph Mauch und sein Team die Strecke auf jeden Fall nochmals ein wenig aufgewertet. Die Strecke führte neu durch den Campingplatz beim Seeland, vorbei an zahlreichen Grillplätzen und gut gestimmten Campern welche die 1000 Teilnehmer mit ihren Anfeuerungsrufen für die zweite Hälfte des Halbmarathons motivierten. Die TriMotion's waren dieses Jahr leider nur durch den Lokalmatador Hansruedi Trachsler vertreten welcher dank der lautstarken Unterstützung des TriMotion's Nachwuchses neue persönliche Bestzeit laufen konnte.

           

          Frauenfeld Triathlon vom 15.5.2011

          Die Motivation vor dem Frauenfeld Tri hielt sich angesichts der Wetterprognosen in Grenzen. Sind doch gerade die Waldabfahrten bei Regen sehr gefährlich und das Verletzungsrisiko vor dem in drei Wochen stattfindenden Halbironman in Rapperswil nicht zu unterschätzen. Der Triathlongott hatte aber nicht wie letztes Jahr erbarmen… Während der gesamten Racedauer blieb es fast vollständig trocken und nur vereinzelte Stellen im Wald waren noch nass. Am Morgen kam dann aber von allen TriMotions die am Start waren das OK zur Teilnahme. Die Entscheidung sollte sich lohnen! Die beiden Marcos, Hani und Thomas konnten alle ihre persönlichen Bestzeiten am Frauenfeld Tri realisieren. Die Marcos durften als erste (Startintervalle alle 15 Sekunden) fast miteinander in das geheizte Becken der Badi steigen. Es galt wiederum 800 m zu schwimmen. Dieses Mal hatten wir acht Bahnen zur Verfügung und somit konnte am Ende des Beckens ausgestiegen und der lange Weg in die Wechselzone in Angriff genommen werden. Danach ging es auf die selektiven zwei Mal 17 km langen Radrunden, wobei schon zu Beginn die Anstiege zu bewältigen waren. Insgesamt 515 Höhenmeter waren auf diesen 34 km zu überwinden. Zu forsches einfahren in den Berg wurde knallhart bestraft… Zum Abschluss waren vier Laufrunden à 1800 m, Total 7,2 km quer durch die Stadt zu bewältigen. Die vier Runden sind sehr attraktiv da man immer auch wieder am Ziel/Wechelzone und entsprechend vielen Leuten vorbeikommt. So wurden wir von den Massen und unseren treuen Anhängern ins Ziel gepushed. Es wurden super Leistungen gezeigt, Gratulation! Das entsprechende Zielfoto der TriMotions fiel somit sonnig lächelnd und fröhlich aus! Dies wahrscheinlich auch deshalb, weil bei Birchers zu Hause superfeine Spagettis und Kuchen wartete. So konnte bei nun strömendem Regen ein super Event ausgeklungen werden, besten Dank den Gastgebern!

          Nun gilt es sich schnell zu erholen um noch ein letzer intersiver Trainingsblock einzulegen um am 70.3 Ironman vom 5. Juni auf den Tag bereit für die nächsten Höchstleistungen zu sein! Jetzt schon gut beissen, Good luck!!

          Racebericht Hani:

          Endlich war es soweit und der erste Wettkampf mit dem neuen coolen Teamdress stand an und die Sonne strahlte für die TriMotion’s. Motivation pur! Den Wettkampf bin ich dann direkt aus dem Training angegangen ohne eigentliche Wettkampfvorbereitung und mit einigen Radkilometern in den Beinen und somit auch mit einer Unsicherheit was möglich ist. Das Race verlief aber in jeder Hinsicht gut für mich und bestätigte meinen Formaufbau was die Zuversicht für die beiden Saisonhöhepunkte auf jeden Fall steigert. Einzig beim Schwimmen hätte ich eine bessere Zeit vorgeben sollen um von stärkeren Schwimmern profitieren zu können. So musste ich aber einen Schwimmer nach dem anderen überholen, was teilweise auch Kraft kostete und vielleicht eine noch bessere Schwimmzeit verunmöglichte. Auf dem Rad fühlte ich mich sehr gut und kam ohne grosse Probleme durch. Auch der Wechsel auf die Laufstrecke und die Performance beim abschliessenden Run war okay und wird sicher durch die noch geplanten Wechseltrainings bis Rapperswil und Zürich weiter gesteigert.

          Fazit: geniales Team, hammer Teamdress und die Form stimmt!

           

          Stettfurt Triathlon vom 1.5.2011

          Bei wunderbaren äusseren Bedingungen konnte der diesjährige Thurgau Triathlon ausgetragen werden. Dieser war der Saisonstart der TriMotions Marco und Thomas. Marco tags zuvor von seinen Flitterwochen zurückgekehrt und Thomas direkt vom shöppelen… Beide waren gespannt auf ihren diesjährigen Einstand, waren die Vorbereitungen von beiden doch nicht ideal. Marco kämpft weiterhin mit Schmerzen am Bein beim Joggen und Thomas tauscht die langen Radeinheiten mit Vaterschaftsfreuden. Nichtsdestotrotz konnten sie stolz die neuen Teamfarben der Öffentlichkeit präsentieren und super Leistungen abrufen. Marco hatte so Freude an seinen neuen Trikots (wir haben eine Veloausrüstung, Triathlon Ein- und Zweiteiler und ein Laufshirt), dass er nach jeder Disziplin das jeweilige Outfit anzog und entsprechend ein bisschen Zeit beim Wechsel verlor… In Frauenfeld, wo der nächste Triathlon in zwei Wochen stattfindet, wird dann ohne Neopren geschwommen und so kommt dann der Triathlon Einteiler zum Zug.

          Der Wettkampf führte über 800 Meter Schwimmen im Freibad auf 4 Bahnen. Darum musste nach 400 Meter das Becken verlassen und am Start wieder eingestiegen werden. Danach ging es auf zwei ca. 17 km lange Radrunden, welche anfangs die 160 Steigungsmeter beinhaltete bevor dann geradeaus und bergab geblocht werden konnte. Die Laufstrecke führte über zwei Runden à 4 km Länge. Diese führt zuerst recht mühsam durch den Wald und über ca. 50 Treppenstufen hinauf auf Feldwege und am Schluss Strassen zurück zur Wechselzone. Nach den Aufstiegen kann auch hier leicht bergab Tempo gemacht werden.

          Im Ziel waren beide glücklich ohne Zwischenfälle durchgekommen zu sein und zu wissen, dass sie das Schwimmen, Radfahren und Laufen noch nicht verlernt haben… Wir freuen uns schon jetzt auf Frauenfeld wo auch Marco Bircher und Hani Trachsler und ev. Werner Sutter am Start sein werden. Jetzt schon Toi toi toi!

           

          Züri Marathon Teamrun vom 17.4.2011  

          Am letzten Weekend wurde anlässlich des Züri Marathons zum 2. Teamrun gestartet. Die TriMotions waren mit einem Mixed Team (Andreas zweiter Lauf nach der Babypause, Werner, René und Thomas) und einem Herren Team (Michel, Aushilfe für Hani der Babypause machte, Marco T., Reto und Marco B.). Die Teams wurden so zusammengestellt, dass etwa um die gleiche Zeit gefinished werden konnte. Der Plan ging fast perfekt auf, das Mixed Team konnte auf der Schlussetappe aufholen und mit kleinem Vorsprung einlaufen. Perfekt gepasst hat die Rangierung, wurden doch beide Teams in ihren Kategorien 22.!

          Ein perfekter Tag, geniales Wetter und allesamt super Leistungen. Ein toller Saisoneinstieg, mit gemütlichem Zusammensein und Geburtstagsfeier von Barbara im Anschluss. Nun sind wir gerüstet und die Triathlons können kommen!

           

          Vorschau Saison 2011

          Die neue Saison beginnt traditionell mit der alljährlichen Generalversammlung. Schon im zweiten Jahr unseres offiziellen Bestehens brodelte es im Vorfeld aber gewaltig. Dementsprechend emotionsgeladen verlief auch die GV. An dieser konnten aber alle strittigen Punkte diskutiert und abgestimmt werden. Zudem wurde ein erster Entwurf des neuen Teamoutfits vorgestellt und die Grössen für die Bestellung probiert. Die Sache schien abgehakt und die Saison lanciert. Die Situation trügte jedoch, in den zwei Wochen danach kam es dann leider zu diversen Austritten, auf welche hier nicht weiter eingegangen wird. Der Vorstand bedauert diesen Entscheid, ist sich nun aber sicher mit den verbleibenden Mitgliedern, ein super kollegiales und freundschaftliches Team zusammen zu haben. Und wer weiss, eventuell ergibt sich in den nächsten Jahren wieder etwas mit den Ausgetretenen, say never no…

          Nun zum eigentlichen Teil des Clubs. Die neue Saison beginnt und die TriMotions werden am 17. April fast vollständig in zwei Teams am Zürich Team Run, anlässlich des Züri Marathons, starten. Dort werden sie auch ihr zum ersten Mal ihr neues Teamwear tragen. Die Marathondistanz ist in vier Etappen von 10 / 10.5 / 4 / 17.7 km aufgeteilt. Wir setzten auf ein Mixedteam mit Andrea, erster Wettkampf nach ihrer Babypause, Werner, René und Thomas und ein Männerteam mit Michel (Ersatz für Hani der zum zweiten Mal Vaterfreuden erleben wird), Marco Trachsel, Reto und Marco Bircher. Wir können gespannt sein wie wir dieses Jahr mit viel grösserer Konkurrenz als im letzten Jahr bei der ersten Austragung abschneiden.

          Danach geht es im Thurgau mit den ersten Kurztriathlons zur Sache. Am Tag der Arbeit am 1. Mai dürfen die Triathleten am Stettfurt Triathlon das erste Mal ihr Muskeln spielen lassen, bis jetzt gemeldet Marco Trachsel und Thomas. Vierzehn Tage später dann der Frauenfeld Triathlon wo Hani, die beiden Marcos und Thomas mit von der Partie sein werde

          Schon drei Wochen später steigt das erste Saisonhighlight mit dem 70.3 Ironman in Rapperswil am 5. Juni. Wiederum Hani, die beiden Marcos und Thomas werden am Start sein und die wunderschöne Kulisse geniessen...