Vorschau Saisonende 2010, Anfang 2011

Faulenzen war bisher angesagt… Bald schon beginnt die Vorbereitung für das nächste Jahr. Startschuss oder wirklich Saisonende für die TriMotions ist der traditionelle Zürcher Silvesterlauf vom 12.12.10. Spätestens nach den Fest-und Schlemmertagen ist dann vorbei mit nichts tun und die Vorbereitung auf die Saison geht los.

Bis dahin steht für den Vorstand der TriMotions noch Arbeit bevor. Ziel ist es bis anfangs Jahr mit der neuen Homepage online zu gehen. Zudem wird eine komplette neue Teamwear entworfen und im Januar/Februar wird zur zweiten Vereinsversammlung eingeladen.  

Bis dahin wünschen wir schon jetzt frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins erfolgreiche 2011.                                                tg/11.11.10

 

Hawaii 2010

Wir (Thomas und Barbara) hatten dieses Jahr die Möglichkeit die Weltmeisterschaft unserer Königsdisziplin live vor Ort mit zu erleben. Das ist also schon ein spezielles Erlebnis welches jedem Triathleten unter die Haut geht.

Wir sind also am Freitagmorgen in Kona gelandet und haben uns dann auch gleich auf den Weg zum Wettkampfgelände gemacht. Kona ist ein ansonsten eher verschlafenes Dorf; einmal im Jahr vervielfacht sich die Anzahl der Menschen aber und alles dreht sich nur um Triathlon. Jeder Einwohner auf Big Island kennt den IM! Wir hatten also den ganzen Tag Zeit um die schärfsten und teuersten Bikes zu schleichen, sowie die EXPO unsicher zu machen. Auch liessen wir uns das Check-In der Athleten nicht entgehen wo man alle Pro's bestaunen kann.

Da wir sowieso noch mit dem Jet lag kämpften spielte das frühe Aufstehen am nächsten Morgen keine Rolle. Wir waren also pünktlich zum Start der Pro's um 06.30h im Startgelände wo wir zufälligerweise Bekannte aus der Schweiz trafen die uns dann gleich ein Zuschauerplätzchen in der ersten Reihe anbieten konnten. Per Lautsprecher erfuhren wir dann vom Startverzicht von Chrissie Wellington; der grossen Favoritin. Sie fühlte sich anscheinend nicht gut und da mit Dibbens und Carfrae zwei starke Gegnerinnen am Start standen wollte sie sich dem Duell wohl nicht stellen. Schade!

Wie bei jedem Start eines IM hatten wir auch da Gänsehaut und waren gespannt was der Tag so bringt. Man muss sich den Event ähnlich wie Zürich vorstellen; einfach auf Amerikanisch.. sprich grösser und lauter. Die Temperaturen waren schon früh morgens um ca. 24 Grad. Nachdem auch die Agegrouper gestartet waren machten wir uns auf den Weg zur ersten Kreuzung wo man die Jungs und Mädels mehrmals auf dem Rad beobachten konnte. Auch hier mussten wir uns bei einigen Athleten die Frage stellen wie diese sich jemals qualifizieren konnten?! Man erinnere sich an die Lotterietickets!!

Trotzdem muss man den Mut haben sich diesem Tag zu stellen; und dies ist gewiss nicht einfach! Die Temperaturen steigen teilweise weit über 35 Grad und die schwarze Lavalandschaft trägt sicherlich nicht zu einer Kühlung bei.. Also ziehen wir den Hut vor jedem Teilnehmer!

Nachdem wir die Pro's (darunter auch unsere wenigen Schweizer) gesehen hatten bewegten wir uns auf dem schnellsten Weg zurück zum Auto. Leider hatten wir beim parkieren einen kleinen Überlegungsfehler gemacht und kamen erst nach ca. 30 Minuten vom Parkplatz weg. Dann flitzten wir mit unserem Cabriolet durch die schwarze Lavalandschaft Richtung Hawi (Wendepunkt der Radstrecke). Wir platzierten uns aber einige Kilometer davor wo wir auch wieder unsere Bekannten trafen. Zusammen waren wir ein richtiger Schweizer Fanclub! Und wir gaben alles!! Karin Thürig welche eine miserable Schwimmleistung zeigte (01.13h); stellte mit einem neuen Streckenrekord von 04.48h auf dem Rad dann alle in den Schatten! Grosse Klasse!

Wir konnten nur erahnen wie schwierig die Strecke teilweise sein muss. Es ist zwar eher flach; der Wind ist aber dann dein grösster Feind! Und die Hitze bläst dir ins Gesicht. Wir standen dort vielleicht 2 Stunden; und wirklich, wir waren froh, dass wir uns nicht in der Hitze abkämpfen mussten. Allein schon beim rumstehen lief uns das Wasser runter.

Anschliessend fuhren wir zurück in Richtung Wechselzone und stellten uns mal an die Laufstrecke. Wir hatten Glück und es kam gleich die Spitze vorbei. Auch Ronnie sah man an, dass er litt.. und dies nicht wenig! Seine Radleistung war leider nicht die Beste; aber mit unglaublichem Kampfgeist und Wille überholte er beim Laufen noch 15 Gegner! Super Ronnie! Wir schnappten uns dann schnell eine Pizza im Pizza Hut, in der Hoffnung niemanden zu verpassen. Und wirklich; beinahe hätten wir die schnellen Beine von Caroline Steffen verpasst! Aber eben nur beinahe. Wahrscheinlich fragt sie sich heute noch wer diese Schweizer waren, die sie fast umgehauen hätten mit ihren Zurufen und der komische Typ, welcher ihr noch den Berg hinauf nachrannte :-) notabene mit Kamera in der Hand :-) Anyway es war wirklich extrem spannend. Die Spitze der Männer sowie auch die Frauen lieferten sich Duelle wie man sie nur selten sehen kann. Und es war bis zum Schluss nicht absehbar wer am Ende das Finish Band hochheben wird.

Chris McCormack und Andreas Raelert lieferten sich eine Schlacht. Raelert kam Meile für Meile näher an Macca ran bis sie schliesslich nebeneinander her liefen. Und dies nur wenige Meilen vor dem Ziel; Wow extrem spannend! Der Speaker an dieser Kreuzung war total auf dem Häuschen! Lange waren wir überzeugt, dass Raelert am Schluss der Sieger sein würde. Bis zum entscheidenden Fehler. An der letzten Trinkstation etwas mehr als eine Meile vor dem Finish fragte er laut nach Wasser und verlangsamte für eine Sekunde die Pace. Macca als grosser Taktiker nutzte diese "Schwäche" und verschärfte das Tempo. Raelert hatte keine Chance um zu reagieren und kam auch nicht mehr an Macca ran. Als er 1 Meile vor dem Ziel an uns vorbei lief wussten wir, dass er keine Kraft mehr hatte. Wir hätten es dem sympathischen Deutschen gegönnt! Doch auch Macca ist wohl charakterlich ganz anders als er immer wieder dargestellt wird; und er hat sich den Sieg wirklich verdient!

Auch bei den Frauen blieb es bis zum Schluss hochspannend. Steffen hatte sich auf Platz 2 vorgekämpft und überholte Julie Dibbens die ihren ERSTEN IM auf Platz 3 beendete! Wir wussten nicht wie gross der Abstand zu Mirinda Carfrae war, die einen unglaublichen Marathon mit Rekordzeit von 2.53h lief!! Er war aber zu gross und die Australierin konnte nach ihrem letztjährigen 2. Platz zuoberst aufs Treppchen steigen.

Für Steffen aber war es ein riesiger Erfolg, dass sie Vizeweltmeisterin wurde! Einfach genial was sie an diesem Tag zeigte!

Die Stimmung im Zielraum war aber dann doch eher etwas enttäuschend. Die Sieger wurden vom Publikum jeweils in einer unglaublichen Lautstärke bejubelt! Bei den nachfolgenden Athleten war es dann aber merklich ruhiger was etwas schade war. Schliesslich sind wir ja an einer WM!!

Nachdem es schon längst Dunkel geworden war in Kona, schlenderten wir spät abends dann nochmals ins Zielgelände. Die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt fast besser als beim Sieger! Die Zuschauer (und zwar nicht wenige) waren dort bis auch der letzte im Ziel war. Sicherlich extrem dankbar für die Athleten, welche den Lauf über den Alii Drive bei absoluter Dunkelheit, Leuchtring auf dem Kopf und teilweise bereits wieder befahrenen Strassen, meistern mussten! Unvorstellbar bei uns..

Im Grossen und Ganzen können wir aber wirklich sagen, dass es für einen Triathleten supertoll ist einmal den wohl härtesten IM live zu verfolgen und zu sehen wo dieser Sport ins Leben gerufen wurde. Und wer weiss; vielleicht wird der eine oder andere irgendwann selber Teil des Wettkampfes auf Big Island sein..

 

Pfäffikerseelauf vom 26.9.2010

Eine Woche nach dem Greifenseelauf wagten sich Thomas und Werner bereits wieder an den 12,3 km langen Pfäffikerseelauf. Die Nachwehen vom Greifenseelauf und von Hanis Hochzeit tags zuvor liessen sich die beiden nicht anmerken. Thomas konnte seine super Form weiter bestätigen und lief in der erweiterten Spitze in 46.28 mit. Werner konnte mit konstantem Tempo ebenfalls bei diesem Rennen in 51.21 PB laufen. Glückwunsch den beiden.

 

Greifenseelauf vom 18.9.2010

Der Halbmarathon um den Greifensee war dieses Jahr gleichzeitig die Schweizer Meisterschaften im Halbmarathon, wesshalb das Feld gut besetzt war. Victor Röthlin kämpfte gegen Christian Belz um den CH-Titel den er im Schlusssprint gewann. Bei den TriMotions waren dieses Mal René, Reto, Roman, Thomas und Werner (für den kranken Hani). Roman und Thomas konnten in der ersten Welle den Kenianern nachjagen was ihnen beiden hervorragende Zeiten bescherte. Roman lief sauber den 4 min/km Schnitt in 1:24.26 und Thomas wurde von einer Kollegin aus dem EWZ Power Team so „gequält“, dass er sich mit seiner Zeit von 1:20.30 für den NY qualifizieren könnte. Werner der kurzfristig für den erkrankten Hani einsprang lief mit 1:33.39 ebenfalls PB. Reto und René unsere „Pläuschler“ im Team bissen sich unter 2 h durch und mussten wiedermal feststellen, dass ein Halbmarathon einfach mehr Training erfordert. Reto der mit Schmerzen im Knie kämpfte 1:54.43 und René 1:57.03 der als farbenfroher Kiter unterwegs war, erreichten schlussendlich glücklich das Ziel. Gratulation auch allen anderen Kollegen/Innen die den Lauf finishden!

 

Uster Triathlon 29.8.10 und Vorschau

Uster, das Heimrennen und Saisonabschluss für die TriMotions. Nicht weniger als 8 Athleten waren am Start! Das Wetter spielte ebenfalls mit, Schwimmen mit Neo, Velo mit bisschen Gegenwind… und Laufen bei angenehmen 20 Grad. Patrick und Thomas konnten mit der ersten Welle mit den Pros an den Start. Thomas konnte mit absoluter PB nach 23‘ aus dem Wasser steigen und so in der ersten Velogruppe ein hohes Tempo mitfahren. Im abschliessenden Lauf musste er sich alleine immer wieder selber pushen um das Beste aus sich heraus zu holen. Am Ende war er 4 min unter seiner PB und belegte den 13. Rang in der AK. Patrick hatte nach seinem Einsatz bei der Langdistanz in Roth die Saison bereits fast abgeschlossen, kam aber im Wasser und auf dem Rad gut zurecht. Im Laufen plagten ihn wiedermal seine Bauchkrämpfe die er zum Glück in Roth auf dem Marathon nicht hatte. Schlussendlich konnte er aber seine Zeit vom letzten Jahr fast halten und konnte doch zufrieden sein.

Danach waren René (erster Tri in diesem Jahr mit entsprechendem „umfangreichem“ Training), und beiden Marcos am Start. Die Marcos konnten in ihrer ersten Trisaison wieder einen draufsetzten und so können wir uns auf die weiteren Wettkampfjahre freuen. René war unter dem Jubel seiner ganzen Bekanntschaft locker flockig ins Ziel gelaufen und freute sich über seine Leistung.

Mit Welle 3 gingen Werner, Hani und Giovi ins Rennen. Die Ausgangslage war spannend da alle drei ungefähr auf gleicher Höhe sind. Werner konnte seinen Schwimmrückstand auf dem Velo aufholen, verpuffte aber zu viel Kraft und konnte nicht seine gewohnte Laufstärke umsetzten und musste sich hinten anstellen. Spannend wurde es zwischen Hani und Giovi. Ende erster Laufrunde hatte Giovi noch 30s Vorsprung. Auf den zweiten 5km konnte dann Hani mit einer guten Laufleistung den Rückstand in einen 1min 20s Vorsprung umsetzen und so das interne Duell gewinnen.

Am Ende konnten alle stolz und glücklich über ihre Leistungen sein. Dies war nun der letzte Triathlon für das Team. Die an der GV geplante Clubmeisterschaft in einem privaten Rennen ist schwierig umzusetzen und so wird wohl in Zukunft im letzten Rennen der Saison auch gerade der Clubmeister bestimmt. In diesem Jahr würde in dem Fall das Podest folgendermaßen aussehen:

Gold Thomas, Silber Hani, Bronze Giovi.

Nach der Saison ist vor der Saison… Nun fangen die Herbstläufe an. Ein wichtiger Termin ist sicher der Greifenseelauf 21,1km vom 18. September, danach der Pfäffikerseelauf 12,3 km am 26. September, Frauenfelder 21,1km am 21. November und natürlich der Zürcher Silvesterlauf 8,6km am 12. Dezember 2010.

Nach einer Pause startet schon die Vorbereitung ins 2011. Langlauf, Trainingslager usw. machen den Einstieg in die neue sicher spannende Saison.                                 tg/2.9.10

Racebericht Hani

Motiviert nach dem guten Resultat in Zürich nahm ich den letzten Triathlonwettkampf in diesem Jahr in Angriff mit dem Ziel meine Zeit aus dem Vorjahr zu verbessern. Beim Schwimmen habe ich mich dann auch weiter vorne hingestellt um von schnelleren Schwimmern profitieren zu können, leider gab es aber nie ein richtiges Wasserschattenschwimmen da entweder zu schnell oder zu langsam oder kreuz und quer geschwommen wurde. Das zweite Problem war dann noch meine Brille die ich immer mit Seife auswasche damit sie nicht beschlägt J dummerweise habe ich sie wohl zu wenig ausgewaschen und so bildete sich durch das eindringende Wasser Schaum was ziemlich im Auge brannte. Trotz mehrmaligem entleeren der Schwimmbrille bin ich mit meiner Schwimmzeit die um 29min lag sehr zufrieden. In der Wechselzone traf ich dann noch auf Giovi der eine halbe Minute vor mir aus dem Wasser kam. Der Wechsel auf das Rad ging dann noch ohne Gegenwind von statten was man von der Radstrecke nicht behaupten konnte. Die stetige Brise die einem entgegenkam machte die sonst schon strenge Strecke nicht einfacher und somit war die Radzeit vom letzten Jahr nicht zu unterbieten. Dank dem Mittagessen zum Frühstück verlief das abschliessende Laufen dann auch wieder problemlos und somit war das Ziel die Zeit aus dem Vorjahr zu verbessern erreicht.

 

Lausanne Triathlon 22.8.10 und Pro Sprint und Team WM

Lausanne präsentierte sich in seiner vollen Pracht! Traumwetter, Traumbedingungen in Ouchy beim Hafen. Am Samstag starteten die Pros zur ersten ITU Sprint WM. Die Schweiz hatte ein paar heisse Eisen im Feuer. Leider konnte auf dieser kurzen Strecke wo jede Sekunde zählt, nur Daniela Ryf mit der Bronzemedaille von sich reden machen. Am Sonntag starteten dann aber die Schweiz mit zwei Teams, wobei Team 1 mit Riederer, Wild, Spirig und Ryf bestbesetzt war und nur die Verteidigung des Titels aus dem Vorjahr als Ziel haben konnte. Diesen absolut attraktiven Wettkampf konnten die Schweizer mit durchwegs starken Leistungen schlussendlich deutlich zu ihren Gunsten entscheiden! Es ist wirklich zu hoffen, dass dieses Format an die olympischen Spiele 2016 aufgenommen wird.

Motiviert von den Stars ging Thomas als einziger TriMotion am Sonntag früh ins Rennen. Sein Ziel, PB und ein Platz unter den Top 20! Vier Wochen nach dem Ironman Zürich konnte er schon wieder alles aus sich herausholen. Auf dem Punkt genau kann er immer wieder seine Bestleistung bei den Rennen abrufen. Angefeuert von Barbara konnte er sich in allen Disziplinen verbessern und dies bedeutete den tollen 10. Schlussrang in der AK und 29. Rang Overall! Es wird langsam Zeit die Arbeit beiseite zu legen und endlich auf den Sport zu setzten… schön wärs J

 

Ironman Zurich Switzerland 25.7.10 und Züri Triathlon 24.7.10

Sonntag, 7.00 Uhr, der Zürichsee kocht, 2222 Athleten stürzen sich in ihr Abenteuer Ironman! Bei idealen äusseren Bedingungen mittendrin als einziger TriMotion, Thomas, der seine Zeit von 2008 zu unterbieten versucht. Wie ist es ihm ergangen?

Racebericht Thomas

An was merkt man, dass am nächsten Tag ein Ironman ansteht? Die Nacht wird zum Tage und ich mache kein Auge zu… Die Anspannung ist unglaublich, dann endlich 04.00 Uhr! Der härteste Tag im Jahr beginnt! Zusammen mit Heidi (Pro aus Deutschland die bei uns Gastrecht hat…) machen wir uns auf in die Wechselzone, welche wir um 05.45 Uhr erreichen. Angespannte, mystische Stimmung vor Ort. Wechselplatz einrichten und schon ist es 06.30 Uhr und es geht so langsam an den Schwimmstart. Nach den letzten Glückwünschen von Barbara, Lisa und Ralf ging es vom Wasserstart aus los. Ich platzierte mich auf der rechten Seite um nicht im Pulk der Masse unter zu gehen… Wahnsinn wie zu Beginn das Wasser wie zu kochen beginnt. Ich fühlte mich von Beginn weg gut und freute mich im angenehmen Wasser etwas planschen zu dürfen J. Nach knapp 30 min ging es über die Safainsel an den zurufenden Fans vorbei auf die zweite Runde, einfach cool in der Hälfte die Nähe der Zuschauer zu erleben. Nach etwas über einer Stunde stieg ich aus dem Wasser.

Der Wechsel verlief problemlos und als ich aufs Rad stieg wunderte ich mich wie der Speaker ankündigte, dass die Pro Frauen Karin Thürig und Michaela Giger nun zum Wasser raus kommen. Die waren doch 5 min vor mir gestartet. Cool, dachte ich, bin ja gespannt wann die beiden auf dem Rad aufschliessen. Ich konnte gleich eine schöne Kadenz fahren und versuchte mich zu verpflegen. In Zollikon kam dann Thürig angeflogen, wunderschön wie sie gleichmässig ihre Pedale drehte und an uns mit ein paar km/h mehr vorbei zog. Die ersten 30 km bis Feldbach waren schnell vorbei, unglaublich das Tempo das gefahren wurde, wir hatten fast immer zwischen 42-45 km/h auf dem Tacho! Meine Position war soweit gefestigt, mit den Jungs die ich fuhr waren etwa alle gleich stark. Es gab immer wieder Positionswechsel und in den Aufstiegen blieben wir ebenfalls zusammen. Der nächste Zuschauerherd, die Forch, mit meinen Supportern war 10 min vor Marschplan erreicht. Die Beine drehten und ich wusste schon jetzt, ich würde voll durchziehen. Entweder es passt oder nicht. Die erste Passage Heartbreak Hill war hühnerhautmässig wie immer, nur standen die Leute von weiter unten noch enger, so dass nur jeweils ein Fahrer Platz hatte. Zurück an der Wechselzone vorbei zeigte die Uhr 2h 26 min, Wahnsinn für 90km! Ich war gespannt wie das auf der zweiten Runde weiterging. Wieder auf Höhe Zollikon schloss ich auf weitere Pro Frauen wie Lehmann, Schütz und unsere Heidi auf. Wir zogen vorbei und die Girls bleiben dran. Es hatte nun mehr Wind und die Beine wussten auch schon was sie gemacht hatten und darum war das Tempo nicht mehr ganz so hoch. Als es bei Feldbach wieder in die Höhe ging hielt ich es nicht mehr aus und musste meinen „obligaten“ Pipistopp einlegen. Ich beeilte mich aber weg war meine Gruppe und die Pro Frauen. Ich wollte den Anschluss aber schnellstmöglich schaffen und es brauchte sehr viel Kraft und ca. 15km bis ich wieder an allen dran war. Unterwegs versuchte ich noch Sarah Schütz mit zu ziehen, aber sie hatte da gerade ihr Tief und konnte nicht folgen. Vor dem Aufstieg auf den Pfannenstil war ich also wieder dran und zog meine Pace weiter und fuhr der Gruppe den bergrauf davon. Ich konnte so zu einer anderen Gruppe aufschliessen und so quälten wir uns auf die Forch und nochmals als Aufsteller für den Marathon über den Heartbreak Hill der immer noch pumpe voll war. Für die zweite Runde brauchte ich 10 min länger, was bei diesem Tempo aber nicht verwunderte denn die Radzeit war wirklich stark; 35,7km/h Schnitt!

Der Wechsel war wiederum problemlos und so freute ich mich auf die letzte Herausforderung, meinen zweiten Marathon der Karriere… Ich konnte loslaufen als wäre nichts gewesen. Nach einer Runde dachte ich, Mensch das wird geil, so laufe ich noch Stunden weiter… eine halbe Stunde später wendete sich leider das Blatt. Ich hatte plötzlich wie ein Loch im Bauch, Krämpfe und Übelkeit! Unglaublich, es lief doch so gut und jetzt das! Die nächste Stunde war die Hölle, gehen, laufen, stehen, fast übergeben, der Wille fast gebrochen. Nur dank den vielen Freunde an der Strecke die immer wieder Zwischenziele waren sowie das Abklatschen ihrer Kinder, könnten mich am „Leben“ halten. Die Tipps von Ralf und Barbara ausschliesslich mit Bouillon und Cola und danach nur noch mit Cola weiter zu machen befreiten/lösten meine Schmerzen. Ende zweitletzte Runde war ich wieder ready. Mein Vorsprung auf meine Marschtabelle war weg, diverse Konkurrenten hatten mich zurück überholt, aber mit einem soliden Schlusslauf war immer noch eine sensationelle Zeit möglich. Die letzte Runde lief ich nur noch wie in Trance, das Ziel schwebte über der Angst dass die Bauchkrämpfe wieder kamen. Auf der Schlussgeraden zum Ziel zitterte und fror ich am ganzen Körper, es war fast geschafft, jetzt konnte nichts mehr passieren. Den Zielkanal nahm ich irgendwie nicht mehr war, ich klatschte ab was es ab zu klatschen gag und überquerte erleichtert und glücklich die Ziellinie. Erschöpft und dankend nahm ich die Glückwünsche meiner treuen Fans entgegen. Danke, danke, danke!! That’s ironman, mission impossible without your frends! Mit meiner Zeit von knapp unter 9h 42 min war ich rund 25 min schneller als vor zwei Jahren. Die 10 Stunden Marke konnte ich wie Ralf eine Woche zuvor in Roth brechen, Mann wir „müssen“ Stolz auf uns sein. Die Hawaiiquali verpasste ich um ca. 20 min, da vorne ist die Luft so dünn das man kaum noch atmen kann. Ich werde zurückkommen und die Zeit, wenn die Zeit reif ist knacken, das versprech ich J Vorerst geniesse ich dieses einmalige Ereignis zusammen mit Barbara und im Oktober feuern wir selber die Athleten in Hawaii lautstark an, sie können es brauen, da bin ich mir sicher.

Samstag, Regen, kalt und unfreundlich. Nichtdestotrotz stiegen Giovi 10.00 Uhr, Hani und Werner 10.40 Uhr ins angenehm, warme Nass ohne Neopren! Die drei lieferten sich interessante Clubinterne Duelle welches Hani mit einer starken Vorstellung zu seinen Gunsten entschied und erstmals auf der olympischen Distanz unter 2h 30min blieb. Giovi zeigt aber weiterhin dass mit ihm immer mehr gerechnet werden kann und bei Werner weiss man nie so genau ob er jetzt viel trainiert, überhaupt trainiert oder was Sache ist… Allen Glückwunsch zu ihren Leistungen!

Die nächsten Rennen werden am 22.8. in Lausanne (gleichzeitig Pro Team WM!) und zum Abschluss für viele am 29.8. bei uns in Uster stattfinden. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme der TriMotions.

Racebericht Hani

Die erste Teilnahme in Zürich verlief erfreulich für mich trotz dem schlechten Wetter, der Schlägereien im Wasser und der holperigen Radstrecke. Endlich konnte ich meine Trainingsleistungen in eine für mich gute Zeit umsetzten. Das Schwimmen ohne Neo verlief trotz all den Rangeleien super und ich konnte nach 32.26min aus dem Wasser steigen und aufs Rad wechseln. Leider regnete es immer wieder auf der Radstrecke und somit musste man die Abfahrten ein wenig langsamer angehen was eine noch bessere Radzeit verunmöglichte. Motivierend war, dass Werner auf der Radstrecke nicht wirklich näher kam was bedeutete das ich nicht schlecht unterwegs sein konnte. Der Wechsel auf die Laufstrecke verlief dann aber harzig, die Schuhe wollten nicht an meine Füsse und 10km ohne Schuhwerk muss dann doch nicht sein. Dafür lief es auf der Laufstrecke perfekt und ich konnte das gute Tempo von Anfang bis zum Schluss durchhalten.

„Fazit: Am Renntag gibt’s zum Frühstück nur Mittagessen J

Also, TriMotions go for your dreams…

 

Züri Triathlon 24.7.10 und Ironman Zurich Switzerland 25.7.10

Es geht Schlag auf Schlag am nächsten Weekend. Nach der erfolgreichen Challenge in Roth, geht es für die TriMotions am Schweizer Triathlonfest weiter. Am Samstag werden Giovi, Hani und Werner den schnellsten TriMotion in Zürich über die olympische Distanz unter sich ausmachen. Giovi startet um 10.00 Uhr, Hani und Werner um 10.40 Uhr.

Am Sonntag ist dann Thomas beim Ironman um punkt 7.00 Uhr an der Reihe. Er wird versuchen seine Zeit aus dem Jahre 2008 zu unterbieten und noch ev. noch einen drauflegen. An einem perfekten Tag mit der gehörigen Portion Glück kann vieles möglich sein. So oder so wird es wieder ein unvergessliches Erlebnis sein.

Also, TriMotions go for your dreams…  

 

CHALLENGE ROTH 18.7.10, TriMotions Ralf und Päde wie die Profis mit Bestzeiten

Was für ein Wochenende in Roth....

Heute 4 Tage nach Roth ist es für mich immer noch schwer die gesammelten Eindrücke richtig verarbeiten zu können - es war geil, es war Triathlon wie es sein soll...es war Fun, es war Nervosität, es war ein Auf und Ab - es war hart.

Am Freitag nach dem Frühstück und dem Verladen der Räder fuhren wir zusammen mit Stefan und Heidi rauf nach Schwabach wo wir unsere Zimmer im Holiday Inn Express bezogen. Das Hotel liegt ca. 25 Minuten vom Schwimmstart und wurde von mir gebucht, da sich das Hotel auf die Bedürfnisse des Triathlon an diesem Wochenende eingestellt hat. Ein bisschen später traff auch Angie und Patrick ein und gegen 18.00 Uhr fuhren wir an die Nudelparty in Roth - bei gefühlten 40° im Zelt war es nicht wirklich angenehm die Pasta zu essen - die Auswahl war gross und die Organisation war super, man musste nirgends wirklich anstehen. Nach dem Essen wurden die Profis vorgestellt und Chrissie Wellington hat wieder allen die Show gestohlen - schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die anderen Profi-Damen an diesem Weekend nur Nebendarsteller sein werden.

Der Samstag verlief im fluge, nach einem kurzen Jogg mit unseren Mädels, Frühstück und kurzer Radausfahrt, wurden Patrick und ich von Stefan in die Wechselzone T1 zum Einchecken der Velos gefahren - auch hier wieder, perfekt organisiert - 2 Eingänge - Wartezeit 30 Sekunden. Mein neues Velo platziert, Plastik darüber, den Sack mit den Laufsachen abgeben und schon gings wieder zurück ins Hotel. In Roth funktioniert es ein bisschen anderst als in Zürich - man hat nichts in der Wechselzone ausser dem Velo und dem Helm, den Rest hat man aufgeteilt in Säcken in welchem die Radsachen und die Laufsachen sind, ein 3. Sack ist für die Kleidung und Duschzeug, welches man am Abend nach dem Rennen braucht, umgezogen wird jeweils in Zelten.

Im Hotel haben wir ein bisschen die Füsse hoch gehalten und Tour de France mit ein paar Engländern geschaut - ein bisschen Später sind dann Priska und Roman eingetroffen, danach Laura und Giovi und kurz vor dem Essen noch Thomas und Barbara - wow....ich war schon ein bisschen baff....sie alle haben sich das Weekend die Zeit genommen und den Aufwand betrieben um Patrick und mich anzufeuern - es gibt keine Worte zum beschreiben wie dankbar ich war für dies !

Nach Pasta-Essen und einer langen Diskussion ob jetzt der ausgeschenkte Bordeaux der schlechteste Wein war wo jemals den Weg in ein Glas gefunden hat, gings schon bald mal ab ins Zimmer.

Ich war nervös, eigentlich war ich schon am Mittwoch so nervös, dass ich kaum noch in der Lage war zu arbeiten. Nach dem Fiasko im Oktober 09 in Florida, zweifelte ich ziemlich daran ob ich den Ironman überhaupt finishen kann.

Sonntag 0400: ich liege bereits seit ca. 30 Minuten wach - geschlafen habe ich kaum - kein Problem, die letzten Nächte habe ich durchgeschlafen. Schnell runter zum Frühstücken wo bereits ca. 70 Triathleten und Angehörige beim Frühstücken waren. Um 0510 fuhr Roman Lisa und mich zum Schwimmstart, es waren schon viele Radfahrer unterwegs welche den Schwimmstart verfolgen wollten und bei der Ankunft beim Schwimmstart war es wieder da - dieses mystische Gefühl, diese unvergleichbare Stimmung, der leichte Nebel über dem Main-Donau-Kanal, die Ruhe vor dem Sturm, die Nervosität welche in der Luft lag....einfach unbeschreiblich.

0600 Start der Pros und derer wo gleichviel trainieren wie die Pros aber kein Geld bekommen dafür - ab diesem Zeitpunkt war die Umgebung in und um Roth ein Hexenkessel. Die Stimmung...nein die Party am Schwimmstart war so geil und ich war mir sicher, dass das an diesem Tag sicher nicht no besser kommen konnte....falsch...

Um 0640 sprang ich ins Wasser, bekam gleich mal einen Fusstritt an mein Kinn und ich musste schon lachen...hey noch nicht mal unterwegs und ich bekomm schon eins an die Birne ;-) Thomi, welcher das ganze vom Ufer aus verfolgte musste auch lachen und irgendwie ging ich durch dieses Ereignis das ganze mit Vorsicht an und das war auch richtig so. Um 0645 ging der Startschuss für meine Schwimmgruppe los.

Das ganze verlief eigentlich ziemlich unspektakulär, ein bisschen mühsam, da ja Schwimmen nicht gerade die Disziplin ist wo ich gerne mache und dementsprechend auch jedes Jahr vernachlässige (nächstes Jahr werde ich vieeeeel mehr schwimmen) und nach 1.06h kam ich raus aus dem Wasser und war ziemlich happy über meine Performance !

Nach dem umziehen im Zelt gings dann aufs Radl und meine Beine fühlten sich Fit an und ich fand ziemlich schnell meinen Tritt. In ca. 40 km gings an den ersten grösseren Anstieg wo schon Priska und Roman mich anfeuerten - die zwei waren an diesem Tag meine ständigen Begleiter - das war absolut genial.

In der ersten Runde wurde ich ziemlich viel überholt und hatte irgendwie das Gefühl, dass meine Bremsen schleiften, ich hielt an und checkte alles....alles tip top - die anderen waren einfach schneller weil sie mehr trainiert hatten :-)

Danach die Abfahrt nach Hilpoltstein, durchs Dorf durch, Rechtskurve und.....what the f.... ? Vor mir zeigte sich ein Bild welches mir Gänsehaut verpasste....hunderte...nein tausende von Zuschauer säumten die Strasse und peitschten jeden Triathleten den Hügel hinauf - das war er also....der Solarer Berg...der beste Kilometer im Triathlon. Jede Minute Training hat sich für diesen Kilometer in Hilpoltstein gelohnt. Es war absolut geil - ein Muss für jeden Triathleten !

In der 2. Runde hatte ich eine Krise aber die verging spätestens nach dem Kilometer 150 wo ich nochmal ziemlich Gas gab und siehe da....die Athleten welche mich in der 1. Runde überholt hatten waren auf einmal wieder vor mir und wurden von mir überholt - Ich hatte soviel Speed auf einmal in den Beinen, dass Giovi welcher auf dem MTB am Streckenrand losfuhr nur kurz fluchen konnte - und schon war ich wieder aus seiner Reichweite :-) sorry Giovi....

Danach gings in die Wechselzone wo mir das Rad abgenommen wurde und ein junges Mädel meinen Sack mit den Laufsachen griff und vor mir ins Zelt rannte, dort alles ausleerte, eine Laufhose mir reichte und meine Laufschuhe mir hinstellte...ich fühlte mich wie ein Pro ! Meine Radzeit war 5.07h - Der Radcomputer zeigte 178.4 km an.

Auf der Laufstrecke fühlten sich meine Beine super an und ich schlug eine relativ hohe Pace an, aber im Pulsbereich wo ich mir für die ersten 15 km vorgenommen hatte, danach wollte ich eigentlich steigern, konnte ich aber nie wirklich. Ab Kilometer 25 fing das Leiden an, die Geschwindigkeit nahm ab der Puls sank in den Keller, ich war zeitlich in einem Bereich wo ich eine Schlusszeit unter 10h realisieren konnte, wurde aber immer langsamer. Ca. bei KM 36 fing ich mich aber wieder und konnte meine Pace wieder verbessern und freute mich über den Support meiner Freunde und die Sprüche von Giovi. Bei km 40 sah ich am Rand einen Triathleten vom Team Tempo Sport am gehen und feuerte ihn an er solle an mir dran bleiben für die letzten 2 km, was er auch tat.

Die letzten Kilometer durchs Städtchen Roth und der Zieleinlauf waren wieder einfach Hammer! So viele Zuschauer wo die Athleten unermüdlich anfeuerten - unglaublich !

Ich war so froh im Ziel zu sein - Marathon in 3.29h Gesamtheit 9.48.47. Mein erster Ironman unter 10h !

Danach holte ich meinen Kleidersack, musste mich zuerst mal 10 Minuten lang setzen da mir schlecht war, schrieb schnell allen, dass ich noch lebe und es mir super gehe (was definitiv gelogen war) ging Duschen und verpflegte mich mit Sandwichen, Früchten etc. auch hier wieder - super organisiert.

Beim Ausgang wurde ich dann empfangen von Lisa, Priska, Laura, Roman und Giovi.

Ein bisschen später kamen Heidi, Barbara, Angie, Stefan und Thomas welche Patrick noch auf den letzten Kilometer der Laufstrecke angefeuert hatten. Der Zieleinlauf von Patrick war wieder absolut genial und er riss das Publikum mit und der Lärmpegel wurde nochmals lauter als er mit einem Bier in der Hand und Schweizer Fahne den Zielkanal durchlief! Geile Leistung Patrick !

Das war also das perfekte Wochenende in Roth - nicht das perfekte Rennen - aber das perfekte Wochenende: Super Wetter, nicht zu warm, wenig Wind, super Unterstützung von meinen Freunden (merci merci merci !!!!), die Beste Organisation wo man sich vorstellen konnte, ein absolut durch geknalltes Publikum - danke Roth - ihr habt recht wenn ihr sagt: "We are Triathlon!".

Jetzt bin ich mich am Erholen, damit ich am Sonntag Thomi bei seinem ehrgeizigen Ziel beim Ironman Switzerland unterstützen kann. Thomi: "go for Kona -  Du packst das"!

 

CHALLENGE ROTH, „we are triathlon“

3 Tage bis Roth und wie jedes Mal vor einem Ironman spüre ich jeden Knochen, jeder Muskel schmerzt ein bisschen und die Knie fühlen sich als hätte ich einen Marathon hinter mir. Klar....wie immer kommt auch die Erkenntnis, dass ich viel zu wenig gemacht habe und meine langen Läufe habe ich die letzten 5 Wochen aufgrund Knieschmerzen komplett gestrichen - who cares....dann muss ich halt schneller rennen, damit es ein "kurzer" Lauf wird...:-) Wenn man weiss, dass es normal ist dass man sich so fühlt ein paar Tage vor dem Saison highlight, dann kann man auch besser damit umgehen. Ein bisschen Nervosität und Respekt tut mir ganz gut.

Dieses Jahr freue ich mich besonders - ich freue mich auf die Stimmung am Sonntag beim Schwimmstart, freue mich dass ich in einem Kanal schwimmen kann und mich sozusagen nicht "verschwimmen" kann, freue mich auf die Leute an der Radstrecke wo mich anfeuern und auf die, die ich vielleicht sogar kenne (?), auf den Solarer Berg wo die Party abgehen wird und ich freue mich, dass Patrick den ganzen Irrsinn mitmacht. Für ihn wird es dieses Jahr der erste "Ironman" sein und ich bin überzeugt, dass er das packt und dieser Tag auch für ihn unvergesslich bleibt.

Die Zeiten resp. die Pace welche ich anschlagen werde, werde ich im Rennen spontan entscheiden, je nach Gefühl in den Beinen. Roth muss man geniessen - und ich werde sicherlich nicht alle paar Minuten auf die Uhr schauen....das heisst aber nicht dass ich trödle :-)

Patrick wird um 07.25 Uhr starten, ich bereits um 06.45 Uhr.

Das Rennen könnt ihr verfolgen mit Livecams auf http://www.challengelive.com/de/wettkampf/livecams.html oder die Durchgangszeiten auf http://roth.r.mikatiming.de/2010/?pid=leaderboard&lang=DE&num_results=25&search_sort_order=ASC&top_results=3 und auf Bayern 3 gibt‘s noch einen Bericht am Sonntag von 16.00 Uhr - 16.30 Uhr.

Falls ich Internet im Hotel habe wird der trimotion.blogspot.com reaktiviert!

Also drückt uns die Daumen, dass Technik und Mensch am Sonntag nicht versagen!

Viele Grüsse Ralf

 

Sempach Triathlon 4.7.10: Nach dem Gewitter kamen die Triathleten

Auf dem Weg nach Nottwil am frühen Sonntagmorgen schüttete es wie aus Kübeln. Zum Glück für die Triathleten hatte es bis vor dem Start aufgehört und sogar abgetrocknet und die Sonne lies den Tag heiss und tüppig werden. Die TriMotions Marco, Marco, Stefan, Thomas und Lokalmatador Hani starteten ab 8.55 Uhr ins 25° warme Nass, was das Schwimmen im Neo verbot und einige Starter verunsicherte. Die TriMotions fanden sich aber gut zurecht und konnten nach dem weiten „Fussmarsch“ zurück in die Wechselzone auf die sehr coupierte Radstrecke über 43km machen. Danach ging es auf vier Runden à 2,5km rund um das Paraplegikerzentrum und Ziel auf der Sportanlage. Die beiden Marcos konnten erneut wertvolle Erfahrung in ihrem ersten Tri Jahr sammeln und können zufrieden sein mit ihren Leistungen. Stefan und Hani lief es auch gut bis in die zweite Hälfte des Laufens, wo sie wiederum mit Baukrämpfen zu kämpfen hatten. Aber auch sie kämpften sich durch und überquerten glücklich die Zielline. Thomas läuft es immer besser und so kann er in seiner AK mittlerweile mit dem 8. Rang in den Top Ten mithalten.

Im Anschluss durften wir wiederum einen hervorragenden Grill im Hause von Anita, Hani und Lien geniessen und das geschehene Revue passieren lassen. Herzlichen Dank.

Racebericht Hani

Bei perfektem Triathlonwetter und mit viel Motivation ging ich meinen Heimwettkampf an, das Schwimmen verlief ohne weitere Probleme nur leider etwas langsamer als letztes Jahr was aber auf das Neoverbot zurück zuführen war. Der Wechsel auf die Radstrecke hat gut funktioniert und somit konnte ich noch ein paar Plätze aufholen welche ich dann aber leider beim abschliessenden Laufen gleich wieder abgeben musste. Ich denke für das nächste Rennen in Zürich muss ich zusätzlich noch ein paar Wechseltrainings einlegen damit ich auf der Laufstrecke auch wieder einmal ein wenig Gas geben kann.

Racebericht Marco Bircher

Der Sempachersee Triathlon war mein erster Triathlon in the Kategorie "Olympische Distanz". Das Wetter war wunderschön bei 27 Grad und der Sempachersee hatte eine Temperatur von unglaublichen 25 Grad. Ohne Neopren ging es los auf die 1500m Distanz. Die guten Schwimmer gingen ab wie Raketen (inklusive Thomas). Ich dagegen schwamm im hintersten Teil des Feldes und war froh dass ich dann endlich das Seeufer erreichte. Leider mussten wir noch ca. 4min bis zur Wechselstation rennen bevor wie dann auf der Radstrecke los fahren konnten. Die Radstrecke hatte es in sich. Von km 10 bis km 25 ging es permanent bergauf. Die restlichen 18km bestanden aus Abfahrt und gerade aus. Ich war mehrheitlich alleine unterwegs, wurde ab und zu von den Spitzenreiter der Altersklasse 25-34J. überholt. Beim Laufen hatte ich keine sonderlichen Probleme. Der einzige Wermutstropfen bestand darin, dass es nur einen Verpflegungsstand hatte und man nur Wasser oder Power Bar erhielt. Etwas für den Magen wäre ideal gewesen. Mein nächster Triathlon ist der Usterner Triathlon Ende August. Ich hoffe, dass ich mich verbessern kann.

Vorschau nächste Wochen:

Die nächsten Highlights werden nun für Ralf und Patrick die Langdistanz in Roth vom 18.7.10 sein. Ausführliche Vorschau folgt.

Eine Woche später am 24.7.10 folgt der Züri Triathlon an welchem diverse TriMotions starten werden. Einen Tag später startet Thomas zu seinem Saisonhighlight dem Zurich Switzerland Ironman.

 

Roth Streckenbesichtigung 19./20. Juni, Patrick & Ralf

Nachdem wir die geplante Streckenbesichtigung jetzt bereits mehrfach wegen Terminkonflikten und schlechtem Wetter verschoben haben, fuhren wir dieses Wochenende mit unseren Mädels rauf nach Roth. Von Zürich aus ging‘s in ca. 3 1/2h nach Schwabach wo wir unser Hotel für dieses Wochenende hatten und auch in 4 Wochen dort übernachten werden. Schwabach liegt ca. 10 Autominuten von Roth entfernt und wurde von uns so ausgesucht, da das Hotel gut gelegen ist, viele Athleten dort übernachten und auch am Renntag ein Frühstück ab 04.00 Uhr serviert wird - Vielen Dank an die Crew vom Holiday Inn für den Service!

Nach einem kurzen Mittagessen bauten wir unsere Räder zusammen und fuhren schon bald in Richtung Roth. In Roth fanden wir ziemlich schnell die Radstrecke welche mit kleinen Schildern ausgeschildert ist. Die Schilder haben wir eigentlich nie gebraucht, es hat viele Athleten auf der Strecke welche sich freuen wenn man mit ihnen ein bisschen mitfährt. Per Zufall sahen wir Heidi Jesberger mit ein paar Jungs am Strassenrand stehen welche bereits eine Runde die Strecke abgefahren ist. Sie entschloss sich gleich mit uns mitzufahren ist dann aber nach ca. 20 km zurück nach Eckersmühlen. Später haben wir einen weiteren Athleten eingeholt welcher dieses Jahr auch seine Prämiere hat in Roth. Er hat uns die Strecke gezeigt inkl. der grössten Schlaglöcher und hat uns schon mal gewarnt vor dem Solarberg....hier soll die Stimmung gewaltig sein und man müsse grausam aufpassen, dass man nicht einhängt bei einem Zuschauer.

Die Strecke ist coupiert, hat 2-3 Steigungen mit über 10% und hat technisch anspruchsvolle Abfahrten - Patrick ist die Hügel bereits im Training in Cancellara-Manier runter gesaust als würde er an ein Leben nach dem Tod glauben...

Wenn man aber nicht gleich am Anfang überzockt und zu viel Gas gibt, sollte es aber schon in einer anständigen Zeit machbar sein. Die Strecke ist von der Landschaft her sehr schön, es fehlt zwar ein "Zürichsee", aber was wir von den verschiedenen Leuten auf der Strecke gehört haben, wird es recht abgehen in den verschiedenen Stimmungsnester rund um die Radstrecke.

Am 2.Tag haben wir die Strecke nochmals von der T1 aus abgefahren und sind ein paar Kilometer mit einer Athletin gefahren welche dieses Jahr Roth zum neunten mal in Folge absolviert - wow! Man hat tatsächlich das Gefühl, dass hier Triathlon gelebt wird. Viele Radfahrer unterwegs und alle sind gut drauf und freuen sich auf auf die Challenge in Roth. Die gesamte Radstrecke ist am Renntag für den Verkehr gesperrt und am Wochenende hatte man wirklich das Gefühl, dass die Autofahrer sehr viel Respekt haben vor den Radfahrer/Athleten.

Das Schwimmen findet im Main-Donau-Kanal statt, bei welchem die Schleusen angeblich 24h vor dem Rennen geschlossen werden, damit das Wasser auch wirklich keine Strömungen mehr hat - wenn man sich das überlegt, dass die den Schiffsverkehr in einer internationalen Wasserstrasse einfach mal für einen Triathlon sperren....unglaublich !

Wir hoffen, dass es in 4 Wochen weniger Wind hat, nicht regnet und es ein bisschen wärmer ist - dann wird das sicherlich ein unvergesslicher Tag !

 

Günstiger Fliegen mit Swiss als Tri Suisse Mitglied

Unter nachstehendem Link Infos betreffend günstiger Fliegen und gratis Biketransport mit Swiss.

http://www.swisstriathlon.ch/PortalData/1/Resources/documents/verband/2010/Swiss_Merkblatt_d.pdf

 

Olympischer Triathlon Zug Sonntag 13.6.10

Eine Woche nach Rappi wagten sich nur Giovi und Thomas bei wieder miserablem Wetter an den Start in Zug. Giovi legte eine Woche lang zu Hause die Beine hoch und Thomas erholte sich in der Wüste bei Dubai bei 45° im Schatten von den Rappi Strapazen. Zug, von der Location her ein wunderschöner Triathlon! Es geht halt nichts über einen See! Bei schönem Wetter ein Traum und die Radstrecke zum Bolzen rund um den See fast ohne Steigungen. Die beiden strotzten dem Wetter und zeigten super Leistungen beim ersten Mal Sport nach einer Woche. Für die beiden war es der erste Circuit Event, mindestens an vier Events muss man teilnehmen um in die Gesamtwertung über das Jahr zu kommen was das Ziel der beiden ist. Nächste Gelegenheit bietet sich für Thomas beim Sempach Tri am 4.7. und danach für Giovi am 24.7. Alles Gute dabei! 

 

Halbironman Rapperswil 6.6.10: Ein 12. Rang und viele Probleme bei den TriMotions

Schön war es, sehr schön, vielleicht zu schön und warm… Das erste Mal in diesem Jahr kam der Sommer und das ausgerechnet an unserem Event in Rappi. Sonst in diesem Jahr mit Arm- und Beinlingen sowie Regenjacke bekleidet konnten wir uns am Sonntag nicht genug mit Wasser kühlen! Die Seetemperatur stieg innerhalb von 2 Tagen um mehr als 2 Grad, was das Schwimmen zur angenehmen ersten Disziplin machte. Die Strecke führte neu gerade in den See hinaus und wieder zurück was mit entsprechendem Wellengang der Schiffe zu bemerken war. Die Radstrecke mit zwei Runden à 45km verlief identisch wie in den Jahren zuvor. Die Laufstrecke wurde aus den letzten Jahren optimiert und die Richtung geändert was sicher vorteilhafter ist. Nun aber zum Race unserer TriMotions:

Topmotiviert über das schöne Wetter konnte es ab 9.20 Uhr mit dem ersten TriMotion Giovi losgehen. Stefan durfte dann zum Schluss um 11.00 Uhr in die Wellen steigen. Zusammengefasst kann folgendes gesagt werden; bis nach dem Radfahren alles im grünen Bereich, danach bei der grossen Hitze beim Laufen dunkelrot... Einzig Thomas konnte von einem fast beschwerdefreien Rennen (etwas ist immer) berichten. Er konnte mit Rang 12 in der Altersklasse sein absolutes Bestresultat erzielen! Ralf kam nach dem Schwimmen direkt hinter Thomas auf die Radstrecke konnte den Druck in die Pedale von Anfang an nicht wie gewünscht erzeugen. Alle anderen waren mit ihren Leistungen bis und mit Radfahren zufrieden und hatten danach leider etliche Probleme mit Bauchkrämpfen, Übelkeit und dergleichen. Sie kämpften sich aber alle bis ins Ziel durch und könnten so wieder mehr Erfahrung für die nächsten Aufgaben sammeln. Wir gratulieren allen Finishern und sind gespannt auf die einzelnen Raceberichte die wie die Fotos laufend ergänzt werden. 

 

Racebericht Stefan

Bereits zum dritten Mal konnte und durfte ich an diesem Anlass starten und jedes Mal ist es ein besonderes Highlight. Die ganze Vorbereitung und Atmosphäre ist schon grandios und erzeugt jedes Mal Hühnerhaut.

Das Wetter war ja schon fast zu traumhaft schön und Temperaturen über 28 Grad sind im Vergleich zum Mai 2010 ja schon hammermässiger Luxus den wir aber so eigentlich nicht brauchen konnten – sprich – es war zu heiss.

Dazu kam, dass ich in meiner Alterskategorie „erst“ um 11:00 Uhr den Start hatte. Mit meinen Vorgaben; 40min Schwimmen – 2:50 Std. auf dem Rad und unter 2:00 für den Halbmarathon bedeutete dies – Sonnenbruzzeln und Leiden in Reinkultur.

Das Schwimmen lief sehr gut und auch die Wassertemperatur von „angeblichen“17.8 Grad war sehr angenehm. Der Schwimmausstieg wurde neu verlegt und so mussten wir nicht mehr die Treppe benutzen, sondern konnten im Hafenbecken den Ausstieg nehmen. Das Wasser war in dem Becken so aufgewühlt und schmutzig, dass man auf den letzten 100m nicht mal mehr die Hand vor den Augen gesehen hatte. In den letzten Metern passiere mir der Fehler, dass ich 2-3 Mal einen gesunden Schluck dieser Brühe erwischte, da alle gleichzeitig aus dem Wasser wollten…... diese „Zwischenverpflegung“ sollte mich noch den ganzen Tag „begleiten“

Ab in die Wechselzone und ab auf die Radstrecke. Es lief mir von Beginn weg sehr gut und fand einen tollen Rhythmus und Tempo. Auch die Steigungen konnte ich sehr gut meistern und in den beiden Abfahrten und in den Ebenen machte ich mächtig Plätze gut. Die erste Runde habe ich mit 1:23 Std. beendet und freute mich richtig auf den 2. Run. Im Anstieg hoch nach Goldingen hatte ich dann die ersten Probleme mit dem Magen und konnte nicht mehr richtig verpflegen, sprich, die Riegelportionen musste ich wieder ausspucken – dies beunruhigte mich noch keinesfalls, konnte ich doch die Gels noch einnehmen. Dann auf der letzten Abfahrten und der Rückfahrt nach Rappi liessen die Kräfte spürbar nach und somit kam ich mit etwas Rückstand auf meine Marschtabelle in die Wechselzone zur letzten Disziplin Laufen. Ab in die Laufschule und raus in den „Backofen“ Rapperswil.

Bei der ersten Verpflegungsstation, keine 500m nach dem Start einen Becher Wasser geschnappt und getrunken und sogleich wieder alles hergegeben, sprich übergeben. Nächste Station mit Cola, Bouillon, Iso und all das Zeug’s dasselbe Spiel, versucht zu trinken und wieder übergeben – diesmal mit dem ganzen Mageninhalt – inkl. der „Zwischenverpflegung“ vom See - jo bravo, mal was ganz neues !!! danach musste ich über 3km laufen, bevor ich im Schneckentempo weiterlaufen konnte. Jetzt kamen zu den körperlichen Belastungen und Schmerzen die geistige „Enttäuschung“ dazu. Der Tagesplan war im Eimer und nun – wie weiter? Einfach noch auf irgendeine Art finishen? Alles in mir sagte AUFGEBEN, denn der Wille war klar gebrochen. Doch waren da am Strassenrand auch meine ganze Familie und Freunde die ich so nicht enttäuschen wollte. Dank grandioser Unterstützung aller und mentaler und persönlicher Hilfe (ein mega-ultra-grosses Dankeschön an euch beiden) schaffte die „Truppe“ es wieder mich wieder zu motivieren und den Wettkampf wenigstens zu Ende zu bringen, denn ich war beileibe nicht der einzige, der an diesem Tag leiden musste.

Die letzten 500m konnte ich dann doch noch irgendwie geniessen und war doch ein wenig stolz auf mich, dieses Ding doch noch zu Ende gebracht zu haben. Fixnudelfertig und so was von „uf de Schnorre“ war ich überglücklich die Ziellinie im Beisein von meinen Freunden und Familie in 6:08:03 zu überqueren – zwar mehr als 20min hinter dem Zeitplan – aber ich habe das Finish erreicht!! Meinen inneren Schweinehund habe ich an diesem Tag sicher über 1’000 Mal überwinden und abmurksen müssen – ein einmaliger Lernprozess.

Nochmals ein herzliches Dankeschön – ohne Euch hätt’s wohl nicht so geendet.

Dann bis zum nächsten Wettkampf - Sportsfreunde

Racebericht Patrick

Mein Ziel die 5h 20 Min zu unterschreiten, wurde am diesjährigen Halbironman in Rapperswil 2010 nicht erreicht.Am Schluss resultierte eine Zeit von 5h 50 Min, die nicht wirklich eine Glanzleistung ist.

Das Schwimmen verlief stark, konnte eine gute Positionen im hinteren Bereich des Feldes erkämpfen und eine persönliche Bestleistung erzielen, das heisst genauso schnell schwimmen wie über 1500 m :-)

Bei Radfahren fand ich keinen roten Faden, der Akku war leer von den Trainingseinheiten und am Schluss war ich einfach nur froh die Wechselzone zu erreichen.

Beim Laufen waren die Batterien endgültig leer und ein Auftanken während dem Rennen war unmöglich.

Mein Racebericht für Rappi ist sehr kurz gefasst, muss ja nicht immer ausführlich sein :-)

Ein riesen Kompliment an die Marco`s und Giovi, das war eine super Leistung von euch und Gratulation an alle anderen Trimotion`s die bis am Schluss gekämpft haben.

Besten Dank für die grosse Unterstützung am Strassenrand, denn ohne EUCH hätte ich das Ziel nicht erreicht.

Racebericht Marco Bircher

Um 10.40 Uhr fiel der Startschuss für meinen ersten 70.3 Ironman in Jona. Als ich ins Wasser steigen wollte bin ich ausgerutscht und habe den kleinen Zeh so stark am Steg angeschlagen, dass dieser jetzt violett geschwollen ist und ich fast nicht mehr in meine Schuhe komme. Beim Schwimmen wurde ich ab und zu unter Wasser gedrückt, gerammt und geschlagen aber ich denke es ist allen Teilnehmer so ergangen. Nach 45min rannte ich Richtung Velo wo ich nach 5min schon auf dem Sattel sass. Die Radstrecke hatte es aber in sich; zweimal auf Goldingen war doch sehr hart bei diesen Temperaturen. Ich brauchte für die Radstrecke 2h53min und war für meine Verhältnisse sehr gut unterwegs und ich fühlte mich auch sehr gut. Beim Wechsel auf den Halbmarathon bekam ich nach ca. 3km starke Bauchschmerzen und es wurde mir schlecht. Leider haben mich diese unerfreulichen Symptome fast in die Knie gezwungen. Ich konnte daher nur noch leicht joggen und ab und zu gehen. Bei jeder Verpflegungsstation musste ich mich auf Coca Cola verlassen mit einem Schluck Wasser gemischt. Mein Ziel war es einfach nur noch durchkommen. Genau um 16.56 Uhr und nach 6h16min hatte ich es endlich geschafft. Ich möchte mich noch dabei bei Ralf und besonders Thomas bedanken, die mich unterwegs ein paar 100m begleitet haben und mir Mut zu gesprochen haben. So macht es doch Spass. Mein nächster Wettkampf findet in Nottwil am Sempacher Triathlon statt. Hoffentlich ist es dann ein bisschen kühler.

Racebericht Giovi

Heiss, heisser, Ironman 70.3 2010….Ganz nach diesem Motto verlief der diesjährige Ironman 70.3. Entsprechend habe ich mich auf das grosse Zuschaueraufkommen riesig gefreut.

Der Samstag verlief, natürlich auch bei strahlender Sonne, sehr gut. Ausser das neue Checkin Prozedere hinterliess einen bitteren Nachgeschmack. Leider hatte sich einen riesen Stau entwickelt, da alle Athleten mit dem Rad von nur einem Fotografen fotografiert werden mussten. Kurzerhand haben wir die Taktik geändert und sind zuerst an die Wettkampfbesprechung. Was sich als gute Entscheidung erwies. Thomas und ich, haben anschliessend noch an der Welcome Party die obligaten Kohlenhydrate reingedrückt und sind dann bald nach Hause ;-)

Da ich als erster Trimotion starten musste, war ich natürlich auch als erster in der Wechselzone. Aber immerhin musste ich nicht so früh wie letztes Jahr raus. Die Routine und Erfahrung macht da enorm viel aus ;-)

9.20 Uhr…Schwimmstart. Mensch war das ein Krieg im Wasser. Ich konnte über die ganze Distanz nie mein Rhythmus finden und entsprechend schlecht war auch meine Zeit. Egal, ich wusste, dass mein neues Rad auf mich wartet und das Ding ist schnell ;-)

Nach 40min kam ich aus dem Wasser und der erste Aufsteller stand schon da. Es hat sich angehört, als wären 50 Trimotion Supporter anwesend. Aber wenn ich mich richtig erinnere standen nur Angie, Lisa, Barbara und Laura da. Mensch können diese Ladies schreien ;-)

So, endlich in der Wechselzone angekommen, ging es auf‘s Radl. Die Beine fühlten sich echt gut an und ich wusste, dass ich mich auf dem Rad verbessern konnte. Und tatsächlich nach 2 Std 43min war ich zurück. Wow war ich froh. Nur war da noch was Blödes vor mir und zwar das Laufen ;-) Leider ist dies nicht meine Parade-Disziplin. Die ersten 10km liefen eigentlich sehr gut, dann kam ein stechender Schmerz gleich unter dem Brustkorb. Und da brach ich ein. Übelkeit uns Schmerzen bestimmten meine nächsten Laufkilometer. Doch bei KM13 traf ich Ralf an. Er hat mich sozusagen bis ins Ziel getragen bzw. motoviert und so konnte ich immerhin meine Zeit noch ins Ziel bringen. Dank seinen doofen Sprüche und Aktionen (Denn Schwamm kriegst Du schon noch zurück, du sack ;-)), konnte ich die Schmerzen etwas vergessen.

Und schon waren wir im Ziel. Absolut empfehlenswert, Ralf und Giovi’s Zieleinlauf auf www.triathlontv.ch ;-)

Vielen Dank an alle Trimotion Supporter ;-) Ihr habt die heisse Höhle etwas angenehmer gemacht.

Racebericht Hani

Das Jahr zwischen dem Ironman 2009 bis zur Austragung im 2010 verging wie im Flug. Die Vorbereitung für das Rennen stimmte und die Motivation war gross. Das Saisonhighlight verlief dann aber nicht wie geplant und gehofft, wie letztes Jahr kämpfte ich mit Krämpfen und Stichen in der Magengegend was das Laufen verunmöglichte und eine gute Zeit welche nach dem Schwimmen und Radfahren noch möglich war in weite Ferne rücken. Somit ist mein Fazit eher enttäuschend was die Zeit anbelangt aber doch froh gefinishd zu haben. Danke an alle für die Unterstützung an der Strecke.

Racebericht Thomas

„Wenn es trocken ist kann mit mir gerechnet werden“, so lautete meine Aussage am Schluss nach dem letzten Rennen und ich konnte Wort halten… Das Schwimmen verlief nach meiner Verletzung ein bisschen langsamer als sonst aber war ok. Beim Lauf in die Wechselzone hörte ich schon eine bekannte Stimme hinter mir, Ralf stieg eine Sekunde nach mir aus den Fluten. Toll dachte ich mir, nun können wir zusammen auf dem Rad Gas geben! Raus aus der Wechselzone versuchte ich sofort eine hohe Frequenz zu fahren um die Beine an das kommende zu gewöhnen. Zu meinem Erstaunen war Ralf nirgends mehr zu sehen und so zog ich schon auf dem Weg nach Schmerikon laufend an Athleten vorbei. Ich war erstaunt wie schnell ich an allen vorbeiziehen konnte da ich eigentlich noch gar nicht pushte sondern versuchte einzufahren. So ging es weiter und meine Beine schienen richtig parat zu sein. Ich huschte den „Gegnern“ nur so um die Ohren… Eine Schrecksekunde gab es bei einer Strassenüberquerung über die Randsteine als mir meine Werkzeugbox rausfiel! Super, jetzt nur keinen Platten! Glück im Unglück, denn nun hatte ich Platz für einen zusätzlichen Bidon mit Wasser, mit dem ich mich dann immer wieder abkühlen konnte. Das Radfahren machte wirklich Spass und es wurde zudem absolut fair gefahren. Zwischendurch zog ich mal ein paar Athleten hinter mir her und die hatten alle schön den geforderten Abstand von 10 Meter, nicht so wie in Clearwater als ich eine 30er Gruppe um die Strecke führte! Der Wechsel aufs Laufen verlief problemlos und dieses Mal nahm ich vor nicht gleich volle Pulle los zu gehen. Dies war auch gut so denn die Hitze war gewöhnungsbedrüftig und nach meinem obligatorischen Pipistop nach ca. 4 km wünschte ich mir bereits in der 2. Runde zu sein. Meine Vorgabepace konnte ich nicht ganz einhalten und so versuchte ich einfach das Beste daraus zu machen und mir immer wieder Zwischenziele zu setzen. Es war wirklich hart, das erste Mal in diesem Jahr bei dieser Wärme Sport zu treiben war nicht ohne. Die Treppen zur Kirche musste ich im 2. Umgang laufen, so lief ich doch auch schon auf Reserve. Aber nun waren es ja nur noch ca. 3 km bis in Ziel und diese teils im Schatten und da wollte ich nochmals zulegen. Unter tosendem Lärm auch unserer Supporter konnte ich glücklich ins Ziel laufen und stellte erstaunt fest, dass vor meinem Namen die 12 stand. Ich konnte das noch gar nicht einordnen aber nach dem Diplomausdruck war es besiegelt, ich war tatsächlich 12. der Altersklasse M35. Die Quali für die WM in Clearwater wäre da auf sicher gewesen, aber dieses Jahr sind die Ziele noch höher gesteckt, und zwar die grosse Insel im Pazifik, aktiv oder passiv…

 

Frauenfeld Triathlon 

Racebericht Stefan

Sonntagmorgen 09:00 – der zweite Triathlon steht auf dem Programm

Wie vor 14 Tagen in Stettfurt war der Wettergott hier in Frauenfeld vermutlich ganz weit weg im Urlaub oder ist auf jeden Fall kein Triathlonfan.

Wassertemperatur im Schwimmbad – sehr angenehme 23 Grad – perfekt

Aussentemperatur auf der Rad- Laufstrecke – max. 8 Grad und teilweise Regen – gar nicht perfekt!!

Es brauchte schon uuuhuere viel Motivation – dankeschön an meine Sportsfreunde – damit ich bei diesen Bedingungen an den Start ging. Am morgen noch trocken (komisches Gefühl) und ab 11:00 Uhr war wieder Regen angesagt.

Einschwimmen lag nicht drin, da alle 8 Bahnen für den Wettkampf gebraucht wurden. Das erste Mal dass ich jedoch schon 3min vor dem Start bereit war – ja,ja ich lerne dauernd dazu J und es konnte für mich um 10:50:30 losgehen – die Schwimmbrille dicht und so konnte ich flott losschwimmen. Nach 50m jedes Mal wenden und nach 100m unter der Schnur durch ist def. nicht mein Ding.

Ich konnte oder musste nach 16min das schön warme Becken verlassen Richtung Wechselzone. Auf dem Weg dahin fror ich mich schon das erste Mal fast was ab……

In der Wechselzone erwies sich das Anziehen von trockenen Sachen auf einen nassen Körper als wahre Kunst und so verlor ich über 4min – ist steigerungsfähig.

Kaum auf der Radstrecke begann es wieder zu regnen und bei 8 Grad gar kein Zuckerschlecken, zumal die Strecke mit der Anfangssteigung, den vielen Richtungsänderungen und den nassen Abfahrten sehr anspruchsvoll und selektiv war. In der zweiten Runde hat der Regen etwas nachgelassen und so war auch eine schnellere Zeit möglich. Ich war sehr froh, dass ich die Arm- und vor allem Beinlinge angezogen hatte, aus Stettfurt habe ich gelernt.

Beim Absteigen vom Rad in die Wechselzone habe ich mich zum ersten Mal in meiner Karriere „hingelegt“ – hatte einfach kein Gefühl in den Beinen und Füssen.

Also ab in die neuen ultraschnellen Laufschuhe und los auf die 4 Runden. In der ersten Runde fühlte es sich an, als laufe man auf rohen Eiern und mit eingeschlafenen Füssen. Zumal ich den Fehler machte, und gleich Marco „anhängen“ wollte mit dem ich gleichzeitig in die Wechselzone kam. In der zweiten Runde büsste ich dafür mit leichten Krämpfen und musste Marco def. ziehen lassen. Ab Ende Runde zwei kam auch das Gefühl in den Füssen wieder und so konnte ich die 4 Runden zu Ende laufen. Mit der Schlusszeit von 2:07:45 war ich irgendwie nicht zufrieden – doch im Detail der einzelnen Abschnitte und unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen war es trotzdem ein Erfolg und nun freue ich mich def. auf den Start in 3 Wochen in Rapperswil und hoffe auf massiv besseres Wetter damit auch noch ein paar Radeinheiten nachgeholt werden können.

Stefan Klade

Racebericht Thomas

Nach meinem Fahrradsturz in Cran Canaria Ende März und der 14 Tage danach gestellten Diagnose einer Oberarmfraktur konnte ich weiterhin mit nötiger Vorsicht Fahrradfahren und Laufen. Das Schwimmen jedoch war nicht möglich. Den Frauenfeld Tri wollte ich unbedingt bestreiten um zu sehen ob an ein Schwimmen im Wettkampf überhaupt zu denken ist und um vor dem 70.3 wenigstens einen Triathlon bestritten zu haben. Das Wetter machte mein Vorhaben aber zur „Mutprobe“. Mit meinem neuen Fahrrad bin ich noch nie bei Nässe gefahren und bergab dementsprechend vorsichtig und nach dem Unfall „ängstlich“. Aber nun der Reihe nach. Endlich konnte ich ins „warme“ Wasser. Die ersten 200 Meter fühlte ich mich wie ein Fisch, keine Schmerzen und ein super Gefühl! Das war es dann aber schon… Meine Arme waren bereits platt, kein Wunder nach 7 Wochen nix tun. Mit einer immer noch ansprechenden Leistung ging es aufs Rad. Diese Geschichte ist schnell erzählt. Geradeaus und bergauf top, bergab megaflop!! Man wird älter… ich hab mir bei strömendem Regen bergab fast in die Hosen gemacht, war derart verkrampft, kein schönes Gefühl! Zurück in der Wechselzone war es schwierig überhaupt den Helm aus-und die Laufschuhe anzuziehen. Ich spürte weder Finger noch Füsse. Der Vorteil daran, man kann losrennen wie der Teufel weil man ja sowieso nichts spürt… und so sprintete ich die 7,2 km dem Ziel entgegen und konnte wenigstens im Laufen eine super PB Zeit laufen. Mit dem 16. Rang in der Altersklasse muss ich zufrieden sein. Ich bin zuversichtlich, wenn es trocken ist kann mit mir gerechnet werden… Grüsse Thomas

Racebericht Barbara

Für mich war der der Frauenfeld Triathlon der Startschuss in die neue Saison.

Nun ja, ich hätte mir schon etwas freundlichere Bedingungen gewünscht.. aber als einziges weibliches Clubmitglied will man ja nicht kneiffen.. J Regen bin ich mir eigentlich schon gewohnt; aber in Kombination mit dieser Kälte?! Irgendwie nicht mein Ding..

 

Das Schwimmen war ganz ok, obwohl ich mir nach meiner Privatstunde mit Flori natürlich einen Exploit erhofft hatte.. er blieb aus.. Immerhin war es im Wasser angenehm warm.. somit genoss ich die 800m mit dem Gedanken, dass es nur noch kälter wird. Aber ich kann Stefan nur recht geben; dass mit dem Wenden und unter der Schnur durch ist auch voll nicht meine Stärke! L Der Wechsel aufs Rad war einfach nur nass.. und was dann folgte ist auch einfach gesagt. Die Strecke liegt mir grundsätzlich nicht, da es nur rauf und runter geht. Meine mangelnden Trainingskilometer musste ich dann auch gleich am ersten Berg schon büssen. Und so gings weiter.. zu wenig Kraft, zu viel Schiss (hab mir ebenfalls fast in die Hose gemacht beim bergab fahren) und zu kalte Füsse.. respektive gar kein Gefühl mehr in dieser Körperregion. Dazu kamen noch Probleme mit der Schaltung (ich glaube die ist nicht regensicher). Ich konnte zeitenweise nicht mehr auf den grossen Kranz schalten.. so ein Mist bei diesen „vielen Geraden“!!  Zurück in der Wechselzone versuchte ich meine tauben Füsse in die Laufschuhe zu quetschen.. (Eine neue Herausforderung) und dann gings los. Nach ca 3km war das Gefühl zurück und ich konnte 4 ziemlich konstante Runden laufen und wurde belohnt mit PB! Darüber habe ich mich sehr gefreut! Das wars dann aber schon. Der Rest war nicht mein Tag, respektive ich muss mich einfach damit abfinden, dass ich dieses Jahr nicht an die Ergebnisse von letzter Saison anknüpfen kann.. Rappi werde ich leider streichen müssen. Aber mein Rücken wird es mir danken! J

 

Harter Stettfurt Triathlon vom 2.5.2010

Ausblick auf die kommenden Wochen

Was war das nur für ein Tag. Petrus hatte dieses Jahr kein Erbarmen mit den Triathleten im thurgauischen Stettfurt. Nichtsdestotrotz stürzten sich zum ersten Mal die beiden Marcos, Patrick, Ralf und Stefan ins Geschehen. Das Rennen war geprägt von Nässe, Kälte und viel Schlamm... Aber genau das macht die Triathleten noch stärker!! Es kamen allesamt ins Ziel mit verschiedensten Erlebnissen welche in den Raceberichten beschrieben werden. Fotos gibt es leider keine, die Kameras hätten dem Regen nicht standgehalten... Hervorzuheben ist Ralf der in Abwesenheit vom immer noch verletzten Thomas die TriMotions anführte und sensationell auf den 11. Rang der Altersklasse und 24. Overall wurde. Das müssen sich seine Clubkollegen sputen um den in super Form befindenden Ralf in den nächsten Rennen Paroli bieten zu können! Resultate unter 

Am nächsten Wochenende findet in der Heimat von Hani Trachsler der Sempacherseelauf statt. Es werden verschiedene Distanzen angeboten mit einem Halbmarathon als längste Distanz. Hani, Marco und Thomas (Laufen kann er mit seiner Armfraktur) werden dabei den Lauf als schnellen Longjogg nutzen. Eventuell verbinden sie es gerade noch mit einem Wechseltraining und gehen vorher noch aufs Rad. Das Wetter wird dieses Vorhaben bestimmen... Wir sind gespannt wie es läuft.

Am darauffolgenden Weekend ist dann schon wieder Triathlon angesagt. Der Frauenfeld Triathlon lockt wieder in die Ostschweiz. Bis jetzt sind Barbara (Versuch ob der Rücken der Belastung standhält), Giovi, Hani, Marco, Stefan, Patrick und Thomas gemeldet. Wir hoffen alle auf besseres Wetter und sehen den Formstand jedes Einzelnen im Hinblick auf den 70.3 Ironman in Rappi der auch schon wieder am 6.6.10 ansteht.                            tg/6.5.10

Raceberichte Stettfurt Triathlon

Racebericht 1. Triathlon Marco

Ich habe mich um 9.24 ins Getümmel gestürzt und musste am Anfang ein paar Rücken- und Brustschwimmer überholen. Bei der Marke 400m hat mich ein Schwimmer auf meiner Bahn voll gerammt, habe dafür ein Andenken in Form einer Schramme an der Stirn. Nach 800m und mit Schwindelgefühl habe ich mich zur Wechselzone begeben und wo ich auch sehr viel Zeit verloren habe. Da ich schnell kalt habe, habe ich mir ein Odloshirt, ein Joggingshirt und eine Odlojacke (nicht lachen) angezogen. Die Startnummer habe ich auch nicht sofort gefunden darum bin ich mit einiger Verspätung aufs Rad gestiegen. Auf der Radstrecke konnte ich jedoch viele Athleten wieder überholen und habe mich trotz dem Regen sehr gut gefühlt. Einzig die Füsse wurden kälter und kälter und deshalb war ich froh, nach 1h05min (reine Fahrzeit) auf die Laufeinheit umzusteigen. Dieser Wechsel war bedeutend schneller. Während dem Rennen wurden auch meine Füsse schnell warm und kämpfte mich durch den Schlamm Richtung Ende erste Runde wo mich Patrick wie eine Rakete überholte und ins Ziel einlief. Ich musste nochmals eine Runde laufen fühlte mich aber bedeutend besser da alle Muskeln und Gelenke endlich wieder so richtig geölt waren. Nach 2h10min kam ich dann endlich ins Ziel wo mich meine Familie (Frau und 3 Kinder) jubelnd empfingen. Ich fühlte mich überglücklich dass es mich so gut gelaufen ist. Leider hatte Marco Trachsel nicht so viel Glück und wie ich und musste sich mit einem defekten Rad durchkämpfen und verlor über 30 Minuten. Motiviert aber mit einem zwiespältigen Gefühl habe ich nach dem Wettkampf an den Jona Triathlon gedacht und hoffe, dass ich diesen, mit nur 4 Monaten Vorbereitung, auch durchstehen werde.

Euer Marco Bircher

Racebericht Patrick

Nach dem Vorbereitungsrace in Wallisellen anschliessend an die super Birthsdayparty von Barbara, bin ich mit grossem Optimismus an den Start in Stettfurt gegangen.

Bei leichtem Nieselregen fuhren wir Frühaufsteher, Ralf und ich, am frühen Morgen (Startzeit 9.17 Uhr) nach Stettfurt.

Die mentalen Vorbereitungsgedanken waren hauptsächlich auf das Schwimmen konzentriert, nicht weil ich ein sehr sehr schlechter Schwimmer binJ, sondern weil es im letzten Jahr eiskalt war, aber zum Glück waren es heute die wärmsten Tagestemperaturen für 15 Minuten im Schwimmbecken (Wassertemperatur 19.5 Grad).

Das Schwimmen verlief besser als sonst, nur auf der letzten Bahn wollte mich einer ertränken weil ich beim Überholen direkt mit ihm kollidierte.

Zur Vorbereitung gehören natürlich die Streckenkenntnisse für die Radstrecke. Nach 500 Meter wurde ich durch einen Streckenposten zurück gepfiffen, weil die Strecke nicht mehr wie gewöhnlich geradeaus ging, sondern nach links. Echt ärgerlich! Diese Sekunden kosteten am Schluss genau zwei Ranglistenplätze.

Das Radfahren verlief bei starken Regen und kalten Temperaturen gut. Ich fand sehr schnell einen guten konstanten Rhythmus. Auf der ersten Radstreckenhälfte war ich ganz alleine unterwegs, sehr aussergewöhnlich, wenn nicht einmal ein Zuschauer oder eine Milchkuh zu schautJ

Nach einer Rekordwechselzeit ging es auf einer Schlammrutschbahn auf der Wiese, über einen Schotterweg mit einem Bergbach und auf rutschigen, schlammigen Holztreppen weiter auf der Laufstrecke.

Die Form stimmte, aber wo waren die Füsse geblieben?! Nach über drei Kilometern verspürte ich endlich wieder einen Hauch von Durchblutung in meinen Füssen. Trotz Schlamm und gefühllosen Füssen resultierte am Schluss eine hervorragende Laufzeit.

Mit dem gesamten Race bin ich mit dem 47. Platz von 108 in der ersten Altersklasse sehr zufrieden. Schliesslich war es vor einem Jahr nur der sechst letzte Platz!

Herzlichen Dank an unsere treuen Fans Angie und Lisa, für euer Durchhaltevermögen, eure „aktive FanunterhaltungseinlageJ“ und für die tolle Unterstützung und das bei über drei Stunden am Streckenrand mit durchnässten Schuhen, Socken und Hosen. Da fragt man sich doch: was ist härter, Triathlon oder eine Supporterin zu sein!?

Besten Dank an Heidi & Stefan für den feinen Zmittagsschmaus! War toll nach dem Wettkampf so verwöhnt zu werdenJ!

Euer Patrick

 

Racebericht Stefan

Sonntagmorgen 08:30 – die Saison 2010 beginnt………….

In den letzten Jahren waren zum Saisonstart in Stettfurt immer traumhafte Wetterbedingungen anzutreffen. Doch dieses Jahr soll alles anders werden.

Wassertemperatur im Schwimmbad – sehr angenehme 19.5 – 20.0 Grad – perfekt

Aussentemperatur auf der Rad- Laufstrecke – 9.5 – 11.0 Grad – und dazu Dauerregen – nicht perfekt!!

Klademässig war ich zuversichtlich am Einschwimmen und ging dann locker an den Start, da ich gem. meiner Uhr immer noch knapp 1min Zeit hatte. Da hörte ich meine Startnummer etwa 3-mal ausgerufen und wusste Bescheid; „wieder mal zu spät“ ich sollte schon seit über 30sek im Wasser sein. Also expressmässig Brille auf und los ging’s. Es schwamm sich wunderbar und ich fühlte mich sehr gut, einzig dass ich alle 50m anhalten musste um das eindringende Wasser in der Brille wieder zu entfernen – eben typisch Klade. Mit 17.05 aus dem Wasser und ab auf die Radstrecke. Die Wetterbedingungen waren alles andere als ideal und dazu hatte mein Hinterrad noch einen leichten Defekt, so dass ich zwei Mal anhalten musste um das zu beheben. Auf der ganzen Radstrecke habe ich (zum ersten Mal in meiner Karriere) am Körper gefroren und meine Oberschenkel hatten ne komische Farbe. Mit 1:10:16 war ich sehr enttäuscht und war froh auf die Laufstrecke zu wechseln. Die ersten 3km mit den eiskalten und nassen Füssen war das Laufen eine wahre Erlebnistour. Immer wieder hatte ich das Gefühl – überall aber nicht in den Füssen – dass ich falsch in den Turnschuhen stand. Erst ab Km 3 kam wieder Leben in die Beinmuskulatur und das Kribbeln in den Füssen ging auch langsam weg. Ich fand aber trotzdem einen guten Rhythmus und konnte für mich eine erfolgreiche Laufzeit von 40:56 hinlegen.

Mit 2:02:59 war ich klar am Ziel vorbeigeschossen und trotzdem irgendwie zufrieden.

Dass mich mein Clubkollege Ralf (startete 15min nach mir) bereits bei der Einfahrt in die Wechselzone überholt hatte, gab mir schon massiv zu denken und machte mich aber auch gleichzeitig stolz, mit einer solchen „Maschine“ überhaupt Freizeit, Training und Wettkämpfe zu bestreiten J

Nun hoffen wir auf besseres Wetter in Frauenfeld – mit dem Hügel habe ich noch ne Rechnung offen!!

Sportliche Grüsse Euer Stefan